26.12.2017, 11:02 Uhr

Bewegung kann man auch analog

Schüler der NMS Rohrbach

Schulschikurse eine Bereicherung für den Schulalltag



Eine Schiwoche schafft, was den Schülern zu Hause nicht immer klarzumachen ist: Nämlich, dass man auch ohne Computerspiele Bewegung machen kann – eine Erkenntnis, die den Bewegungsverweigerern eine Alternative aufzeigt. Sie können ein wenig Bewegung gut gebrauchen. Wir Erwachsenen übrigens auch.

Und nicht nur das: Einen Berg zu erklimmen (wenn auch mit Aufstiegshilfe und dieses Jahr erstmalig mit der Gondel) ist etwas anderes, als sich ein Foto vom Gipfel auf Google anzusehen. Pulverschnee zu spüren ist etwas anderes, als eine Kurzgeschichte darüber zu lesen. Eine verschneite Landschaft zu sehen und zu riechen ist etwas anderes, als sich einen Film darüber anzusehen.

Schließlich darf man nicht vergessen, dass die Region Böhmerwald vom Fremdenverkehr lebt und dabei nicht auf Menschen aus der Region verzichten will beziehungsweise kann. Für einige Schüler ist der Schulskikurs die einzige Zeit im Winter auf dem Hochficht und diese würden ohne ebendiesen Kurs wohl eher als zukünftige Wintersportler ausfallen und stattdessen in den kalten Wintertagen in den Süden oder in die Wellnessoasen entfliehen. Die Erinnerung an einen tollen Schulskikurs in ihren jungen Jahren könnte sie vielleicht davon abbringen.

Der Schulskikurs ist auch eine Chance, die Beziehung zwischen Schülern und Lehrern zu verbessern, weil er tolle Erfahrungen möglich macht und einen aktiven Lebensstil unterstützt, der letztlich nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Volkswirtschaft gut ist.
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