01.09.2014, 09:06 Uhr

Aigen-Schlägl: Entscheidung über Zusammenführung steht an

Elisabeth Höfler und Herbert Kern wünschen sich, dass möglichst viele am Sonntag, 7. September von ihrem Recht abzustimmen, Gebrauch machen. (Foto: Foto: privat)
AIGEN, SCHLÄGL. Am Sonntag, 7. September, ist es soweit: Die Wahlberechtigten der Gemeinden Aigen und Schlägl haben die Möglichkeit, über die Zusammenführung der beiden Gemeinden abzustimmen. Elisabeth Höfler, Bürgermeisterin von Schlägl, und Herbert Kern, Bürgermeister von Aigen, wünschen sich, dass so viele Bürger wie möglich, diese Chance nutzen "und sich für eine sichere Zukunft von Aigen und Schlägl entscheiden".

Um die Bürger zu informieren, wurden zehn Dorfabende abgehalten. Das Sprichwort "Durchs Reden kommen d'Leut zam" habe sich sehr gut bewährt, sagen die Verantwortlichen. Rund 600 Bürger informierten sich und äußerten ihre Fragen und Bedenken. "Die Stimmung bei diesen Abenden war äußerst konstruktiv und positiv", sagten Höfler und Kern. "Es wurden viele Fragen aufgegriffen und am Ende der Dorfabende spürte man überwiegend ein positives Echo für die Zusammenlegung der beiden Gemeinden." Für die Jugendlichen wurde ein eigener Infoabend organisiert. Auch dort spürten die Verantwortlichen eine positive Stimmung und großes Interesse.

"Der größte Fehler wäre jetzt, dass am 7. September durch eine negative Abstimmung oder durch das nicht erscheinen zur Wahl alles umsonst gewesen wäre", sind sich Höfler und Kern einig. Sie wollen freiwillig und ohne Zwang eine Gemeinde Aigen-Schlägl erwirken. "Es soll ein Ort sein, um den uns andere Gemeinden beneiden, eine Gemeinde, in der sich alle Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrer neuen Gemeinde identifizieren und eine starke Region, die sich gegen Mitbewerber – sei es im Tourismus, in der Wirtschaft oder im schulischen Bereich – durchsetzen kann", formuliert das Projektteam. Zur Abschlussveranstaltung, zu der die gesamte Bevölkerung geladen war, gab es dazu Unterstützung von Landeshauptmann Josef Pühringer. Die Prozessbeteiligten sind sich einig: "Wir wollen die Gemeinden stärken, nur so können sie in eine sichere Zukunft gehen."
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