26.07.2018, 06:50 Uhr

Unterkagerer sunnseitn geht weiter

2016, als die Welt noch in Ordnung war: Musiker bei der Unterkagerer sunnseitn. (Foto: Foto: Eder)

Dank einiger finanzieller Gönner findet heuer die 22. Unterkagerer sunnseitn wieder statt.

AUBERG. Ein Minus im letzten Jahr aufgrund des schlechten Wetters, weniger Förderungen und viele Konkurrenzveranstaltungen – der beliebten Unterkagerer sunnseitn drohte das Aus. Die BezirksRundschau berichtete: Unterkagerer sunnseitn droht das Aus. Önj-Teamleiter und Unterkagererhof sunnseitn Koordinator Helmut Eder kann nun aber Entwarnung geben: "Der Bericht hat in der Bevölkerung ein großes Echo ausgelöst. Viele Freunde haben sich bei unseren Mitarbeitern gemeldet und mitgeteilt, dass sie erst jetzt verstehen, wie schwierig es ist, die finanziellen Mittel aufzubringen und wieviel Arbeit schon im Vorfeld vom kleinen Organisationsteam bewältigt werden muss. Dank einiger großzügiger Sponsoren (siehe http://www.unterkagererhof.at) konnte der notwendige Betrag letztendlich aufgebracht werden." Die unterkagerer sunnseitn kann damit also am Sonntag, 9. September, in die 22. Runde gehen.

Kleine Einsparungen müssen trotzdem sein 

Das unterkagerer Team musste bei der Programmerstellung aber trotzdem etwas einsparen. „Wir haben zum Beispiel den Shuttlebus in einzelne Orte eingestellt, da dieser sehr wenig in Anspruch genommen wurde. Auch die Frühschoppen lassen wir bis auf jenen direkt am Unterkagererhof heuer weg, weil sie schon in den letzten Jahren wenig Anklang fanden. Wichtig ist uns, dass die Einsparungen nicht auf Kosten der Qualität gehen und wir weiterhin als Vorreiter in Richtung Green Event gelten", so Eder. Ein musikalischer Höhepunkt bei der diesjährigen Veranstaltung ist Prinz Zeka aus dem Kongo. Im Mittelpunkt steht wieder die "wandernde Sunnbeng" – dort können Musiker auch außerhalb des Programms aufspielen. "Wir hoffen natürlich, dass unsere Arbeit wieder zahlreiche Freunde auf den Unterkagererhof lockt, um in der Obstwiese zu chillen – frei nach dem Motto 'Natur und Musik bewusst offline erleben'", lädt Eder ein. 
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