25.10.2016, 10:30 Uhr

Permanente Angriffe auf staugeplagte Pendler erreichen einen neuen Höhepunkt

Landtagsabgeordneter Georg Ecker ist entsetzt über die Aussagen von Linzer Verkehrsstadtrat Hein und der geplanten Parkgebühr am Urfahrmarkt


Verärgert zeigt sich Landtagsabgeordneter Georg Ecker über die permanenten Angriffe des Linzer FPÖ-Verkehrsstadtrates Markus Hein auf die ohnehin schon staugeplagten Rohrbacher Pendler. „Die verbalen Attacken gegen Pendler im Zusammenhang mit der Verkehrssituation „von Jammern auf hohem Niveau“ und die Ablehnung der Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Rudolfstraße wörtlich als „Schaffung eines Pendler-Highways“ zu bezeichnen, ist eine Frechheit!“ Den Höhepunkt der Pendlerfeindlichkeit wird aber nun mit der geplanten Einführung von Parkgebühren am Urfahrmarkt-Gelände erreicht. „Die Stadt Linz stößt hier die Pendler vor den Kopf, ohne Alternativen zu bieten. Das können wir uns nicht gefallen lassen. Die Vergebührung ist aus meiner Sicht verkehrspolitisch falsch und würde die Linzer Verkehrssituation zusehends verschärfen. Zudem ist es eine reine Abkassiererei der Stadt, die wir massiv ablehnen, da eine finanzielle Belastung der Pendler ungerecht und nicht zumutbar ist. Hein soll endlich konstruktiv sich mit der Pendlervertretung für Verbesserungen einsetzten!“, so Ecker. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die die derzeitige Verkehrssituation verbessern würden, zum Beispiel die Halte-und Parkverbote in der Rudolfstrasse, die längere Schrankenöffnung, etc. Die Vergebührung gehört definitiv nicht dazu. „Man sieht hier an diesem Beispiel wieder einmal ganz klar, wie Heins FPÖ und nunmehr auch die SPÖ ticken, weitere Belastungen andenken, die Pendler abstrafen wollen ohne wirkliche Alternativen zu bieten“, ärgert sich Ecker.

Systementscheidung bei Mühlkreisbahn
Weiters fordert Ecker eine rasche Einigung bezüglich Mühlkreisbahn. Die neue Studie gibt endlich eine Systementscheidung vor, die nachvollziehbar ist. Sobald das neue Konzept beschlossen ist und feststeht, dass die Bahn ins Mühlviertel auf der Normalspur bleibt, müssen auch erste Verbesserungs- und Attraktivierungsmaßnahmen auf der Trasse erfolgen. Höchste Priorität muss die Beseitigung der bestehenden Langsamfahrstellen und das Prüfen aller Möglichkeiten für eine Verkürzung der Fahrzeit haben. Auch Optimierungen am Mühlkreisbahnhof (Umsteigemöglichkeiten) sind bereits jetzt zu forcieren.
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