10.10.2017, 10:26 Uhr

Preisgekröntes Projekt im Bereich Justiz mit St. Martiner Beteiligung

Verfahren können durch das neue System beschleunigt, Papier kann gespart werden. (Foto: Foto: Andares)

Know-how aus dem Bezirk Rohrbach für ganz Österreich: Als Teil eines größeren Projektteams haben Spezialisten der St. Martiner Firma Andares Marketing und Kommunikation an der Entwicklung einer neuen Software für den österreichweiten Einsatz mitgewirkt. „Justiz 3.0“ wird künftig den Aktenverkehr im Justizwesen erleichtern und vereinfachen.

ST. MARTIN. Ordnerberge und Papierflut gehören in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts in vielen Bereichen bereits der Vergangenheit an. Seit kurzem auch österreichweit beim Bundesrechenzentrum und im Justizwesen: Bei der Entwicklung und Umsetzung der strategischen Initiative "Justiz 3.0" brachten auch Experten von Andares Marketing und Kommunikation aus St. Martin ihre Expertise ein. Und das mit Erfolg: 2017 wurde „Justiz 3.0“ als Sieger in der Kategorie "Verwaltung und E-Government" mit dem IT-Wirtschaftspreis eAward ausgezeichnet.

Mehr Flexibilität und Effizienz

Gemeinsam mit Mitarbeitern des Bundesrechenzentrums, der Firma Catalysts und anderen externen Spezialisten wurde in knapp 20 Workshops über einen längeren Zeitraum hinweg daran gearbeitet, ein einheitliches System für vereinfachte und schnellere Abläufe zu erschaffen. Das Andares-Team war dabei vorrangig auf den Gebieten User Interface/User Experience tätig, um mit Designkonzepten, Mockups und strategischer Beratung die IT-Architektur und die Usability zu perfektionieren. "Die Initiative Justiz 3.0 gestaltet die Arbeitsweise und Abläufe in den Gerichten und Staatsanwaltschaften grundlegend neu. Das schafft die Basis für papierloses Arbeiten. Das bedeutet mehr Flexibilität und Effizienz. Verfahren können so beschleunigt und Kosten gespart werden", so der Leiter der Rechtsinformatikabteilung des Justizministeriums Martin Schneider.
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