Buntes Programm
Fest zur Festspieleröffnung: die Stadt wird zur Bühne
- Fest zur Festspieleröffnung 2026: Renate Stelzl und Kristina Hammer
- Foto: SF/Jan Friese
- hochgeladen von Lisa Gold
Ein buntes Potpourri an Kunst und Kultur lässt die "ganze Stadt zur Bühne" werden. Insgesamt wartet das Fest zur Festspieleröffnung mit 78 Programmpunkten in 40 Spielstätten auf.
SALZBURG. Einblicke in Proben und hinter die Kulissen, Workshops, Konzerte, Lesungen und Gesprächsformate sowie Ausstellungen und Führungen - mit dem Fest zur Festspieleröffnung stimmt sich Salzburg traditionell auf den Festspielsommer ein.
78 Programmpunkte und 40 Spielstätten
Ein buntes Potpourri an Kunst und Kultur lässt die "ganze Stadt zur Bühne" werden. Insgesamt wartet das Fest zur Festspieleröffnung, das am 18., 19. und 24. Juli stattfindet, mit 78 Programmpunkten in 40 Spielstätten auf. Der Eintritt ist frei, für einige Veranstaltungen sind jedoch kostenlose Zählkarten notwendig.
Für die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Kristina Hammer, gehört das Fest zur Festspieleröffnung zum Festspielsommer dazu.
"Bevor sich der Vorhang für den Festspielsommer hebt, öffnen wir unsere Häuser, Bühnen und Plätze und ermöglichen Begegnungen mit Musik, Theater und Kunst aus nächster Nähe. Ob bei Proben, Führungen, Konzerten oder Angeboten für junge Besucherinnen und Besucher – das Fest schafft Raum für Neugier, Austausch und gemeinsame kulturelle Erlebnisse",
sagte Hammer bei der Vorstellung des Programms.
- Fest zur Festspieleröffnung 2026: Festspielpräsidentin Kristina Hammer
- Foto: SF/Jan Friese
- hochgeladen von Lisa Gold
Vor allem die Verbindung zu anderen, lokalen Salzburger Kulturinstitutionen sei dabei wesentlich. Salzburg Museum, Stiftsmusik St. Peter, Dommusik, Universität Mozarteum, DomQuartier, Schloss Leopoldskron, Salzburger Straßentheater, Stadt Salzburg, Salzburger Volksliedwerk und ausgewählte Galerien sind bei dem Fest mit dabei.
"Seit nunmehr 20 Jahren darf ich das Fest zur Eröffnung der Salzburger Festspiele gestalten und organisieren. In dieser Zeit hat sich dieser besondere Auftakt stetig weiterentwickelt, neue Impulse aufgenommen und in seiner Vielfalt immer mehr Menschen begeistert. Auch heuer laden wir dazu ein, Vertrautes neu zu entdecken und Neues kennenzulernen",
schildert die Organisatorin des Festes zur Festspieleröffnung, Renate Stelzl.
Lokale Kulturinstitutionen mit dabei
Das Programm ist eine bunte Mischung und soll alle Altersgruppen ansprechen. Einen Blick hinter die Kulissen des Festspielbetriebs gibt Margarethe Lasinger am 18. Juli: Die Leiterin Dramaturgie, Publikationen und Archiv der Salzburger Festspiele veranschaulicht die Entstehung und Hintergründe des neuen Archiv-Festivals "The Living Archive" (Neutorstraße) anhand von Kostümen, Requisiten, Zeichnungen, 3D-Modellen und Bauplänen.
Vier Führungen informieren am 18. Juli über das laufende Großprojekt Festspielbezirk 2030, durch das unter anderem der Kaufmännische Direktor Lukas Crepaz führt. Die Teilnehmer erfahren dabei den Status quo über die Bauarbeiten und die künftige Entwicklung des Festspielbezirks 2030.
Fester Bestandteil ist auch der Salzburger Festspiele und Landestheater Kinderchor, der ein Konzert gestaltet. Am 18. Juli steht er gemeinsam mit den Tanzgeigern aus Wien auf der Bühne in der Großen Universitätsaula. Gemeinsam bringen die beiden Formationen verschiedene Walzer, Polkas und so manche Überraschungen zum Klingeln.
Für junge Besucherinnen und Besucher bietet das DomQuartier ein eigenes Programm: Sie können Musikinstrumente ausprobieren und im Bilderbuchkino mehr zu Anna Maria Mozart erfahren. Im Spielzeug Museum gibt es Kostüme aus dem Fundus der Salzburger Festspiele zu entdecken und eigene Festspielmasken zu basteln.
- Fest zur Festspieleröffnung 2026: Renate Stelzl
- Foto: SF/Jan Friese
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Führungen, Konzerte, Ausstellungen
Am Nachmittag des 18. Juli werden bei kuratierten "Art-Walks" Galerien, Ateliers und öffentliche Kunsträume gezeigt. Neben dem Salzburg Museum, dem DomQuartier und dem Museum der Moderne finden Führungen und Ausstellungen in der neuen "Orangerie" (Mirabellgarten) und in Galerien statt. Die Entwicklung des Kulturareals „Belvedere Salzburg“ präsentiert der Direktor des Salzburg Musuem, Martin Hochleitner, in einer Baustellenführung.
Das Schloss Leopoldskron öffnet im Zuge des Fests zur Festspieleröffnung seine Türen für kulturelle Erlebnisse. Zu Gast sind der Jazzmusiker Ulrich Drechsler, die Neoharfenistin Martina Stock und das Ensemble TRIANIMA (19. Juli) sowie die Festspiel-Künstlerin Juliette Larat mit einer Lesung. Am 19. Juli gibt es im Schloss Leopoldskron Führungen durch die historische Anlage. Mit dabei ist auch das Salzburger Straßentheater mit dem aktuellen Stück "Nein zum Geld!".
- Ein buntes Potpourri an Kunst und Kultur lässt die "ganze Stadt zur Bühne" werden. Insgesamt wartet das Fest zur Festspieleröffnung mit 78 Programmpunkten in 40 Spielstätten auf.
- Foto: Symbolfoto: Lisa Gold
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Drei neue Orte sind dabei
Neu mit dabei sind heuer beim Fest zur Festspieleröffnung drei neue Orte: Im Club Balboa heißt es „Salzburger Festspiele goes Club“: Dort wird zum Konzert mit dem kürzlich mit dem Berliner Kunstpreis ausgezeichneten Geiger Matthias Jakisic und dem Depeche Mode-Drummer Christian Eigner geladen. Der Furtwänglerpark beheimatet den Tanz-Workshop unter dem Titel "Jedermann tanzt" mit Rebecca Howell und ein vielseitiges Musikprogramm unter freiem Himmel gibt es am Rot-Kreuz-Parkplatz in der Innenstadt.
Eine Oase der Ruhe wird es im Garten Eden im Hof des Franziskanerklosters geben. Ein kleines Gartenfest lädt dort am 18. Juli zum Verweilen ein.
- Fest zur Festspieleröffnung 2026: Renate Stelzl und Kristina Hammer
- Foto: SF/Jan Friese
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Im Zeichen der Volkskultur
Der 24. Juli steht dann im Zeichen der Volkskultur. Am Residenzplatz kündigen das Bläserensemble Leopoldskron und die junge Gruppe Hoaschoaf von den Türmen den Salzburger Fackeltanz an, bei dem 100 Paare verschiedener Brauchtumstanzgruppen aus Stadt und Land Salzburg mit ihren Fackeln 13 verschiedene Figuren in die Nacht zeichnen. Konzerte der Vokalensembles Frauenzimmer und Hainbachsänger, des Eisenbahner-Musik-Vereins Salzburg sowie des Barockbläser-Ensembles Leopoldskron und der Lessacher Alphornbläser ergänzen den vielseitigen Brauchtums-Schwerpunkt am 24. Juli.
Für einige der 78 Programmpunkte sind (kostenlose) Zählkarten erforderlich. Für den Besuch von gekennzeichneten Vorstellungen können online ab Samstag, 4. Juli (10 Uhr) kostenlose Zählkarten auf der Homepage der Salzburger Festspiele bestellt werden. Zudem gibt es auch zahlreiche frei zugängliche Veranstaltungen.
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