The Truth Part2
Kunst auf gleicher Augenhöhe

Sonja Prlic und Karl Zechenter sind stolz. Mit den Jugendlichen der Neuen Mittelschule Lehen entwickelten sie das Handyspiel. "The Truth Part2"
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Im Rahmen eines Forschungsprojektes erarbeiteten Schüler und Künstler gemeinsam ein Handyspiel.

SALZBURG (sm). "Man kann den Jugendlichen viel zutrauen", resümiert Karl Zechenter, wenn er an die Monate der Arbeit zurückdenkt. Er und seine Frau Sonja Prlic erarbeiteten zusammen mit den Schülern der Neuen Mittelschule Lehen ein interaktives Handygame. Das Spiel entstand in den wöchentlichen Unterrichtsstunden "Kreative Mediengestaltung". 15 Jugendliche nahmen daran teil. Das Ergebnis, "The Truth Part2", kommt am 4. Juni in die Arge Kultur und wird dort der Öffentlichkeit präsentiert.

Coming of Age

"Ich bin ziemlich stolz auf die Schüler und darauf, was herausgekommen ist", sagt Karl Zechenter, denn in der vierten Klasse stehen die Jugendlichen vor der Weiche. "Sie fangen als Schüler an und hören als Erwachsene auf." Im Spiel selbst werden Erwachsenenthemen wie Stalking ebenso wie kindliche Elemente, wie ein im Garten vergrabener Diamant behandelt. "Die Jugendlichen sind sehr kompetent, sie machen bereits Insta", zeigt sich Zechenter über die fachlichen Fähigkeiten der Kids beeindruckt.

Motivation der Schüler

Die Herausforderung bei der Zusammenarbeit lag darin, die Jugendlichen zu motivieren, aus Eigenantrieb zu handeln. Das Projekt fußt auf einer Zusammenarbeit, die auf Augenhöhe funktioniert. Alle Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen. "Wir sind als Künstler daran beteiligt und ihr seid als Künstler daran beteiligt", wurde den Schülern immer wieder vermittelt.

Spielanleitung mit Handy

Um das Spiel spielen zu können, muss man sich zunächst "The Truth Part2" aus dem App-Store herunterladen. Damit geht es in die Arge, wo bei der Veranstaltung großformatige Fotos mittels QR-Code zu scannen sind. Der Code löst am eigenen Handy Videosequenzen aus, der Spieler wird immer wieder vor eine Wahl gestellt. Daraus ergeben sich unterschiedliche Enden. Das Scheitern, also Sterben im Game, wurde humorvoll-ironisch gelöst. "Es hat eine eigene Ironieabteilung gegeben", sagt Sonja Prlic.

Fiktive Stadt erlebbar

Obwohl die Videos und Fotos allesamt in der Stadt Salzburg entstanden, spielt das Game an einen fiktiven Ort, an dem Abenteuer passieren. "Die Kids sind sensibilisiert, was es heißt, Sachen online zu stellen", erklärt Prlic und Zechenter ergänzt: "Cybermobbing ist ein Riesenthema", denn Social Media sind längst Teil der Persönlichkeit geworden.

Forschungsprojekt Schnitt#Stellen

Das Projekt "Schnittstellen" ist ein mehrjähriges Grundlagenforschungsprojekt, wo Künstler mit Schülern einer städtischen Neuen Mittelschule zusammenarbeiten und sehen, welche Synergiepotenziale entstehen. "Für uns ist spannend, wie wir von den Schülern lernen können", so Prlic.

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Autor:

Sabrina Moriggl aus Salzburg-Stadt

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