Neues Zentrum für kranke Kinderseelen

Eröffnung psychosoziales Versorgungs- und Beratungszentrum Landesrat Heinrich Schellhorn, Ulrike Altendorfer-Kling (Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie), Kanita Dervic (Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und ärztliche Leiterin des PVBZ), Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl
  • Eröffnung psychosoziales Versorgungs- und Beratungszentrum Landesrat Heinrich Schellhorn, Ulrike Altendorfer-Kling (Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie), Kanita Dervic (Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und ärztliche Leiterin des PVBZ), Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl
  • Foto: Land Salzburg
  • hochgeladen von Lisa Gold

SALZBURG (lg). Schwierige Familienverhältnisse, Mobbing in der Schule und der sukzessiv steigende Leistungsdruck in unserer Gesellschaft: die Ursachen für psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sind vielfältig. In der Versorgung dieser Kinder wurde mit dem im Dezember eröffneten psychosozialen Versorgungs- und Beratungszentrum in Lehen eine Lücke geschlossen.

Beratung und Diagnostik

Das Angebot reicht von Diagnostik, ärztlicher oder psychologischer Behandlung, Psychotherapie, Beratung bis hin zu intensiver Betreuung. Darüber hinaus gibt es zwei spezielle Angebote: Gruppenpsychotherapie für Kinder und Jugendliche und nachgehende Arbeit durch ein multidisziplinäres Team, bestehend aus Psychotherapeuten, Sozialarbeitern, Psychologen und Fachärzten", erklärt die ärztliche Leiterin Kanita Dervic.

Kostenlose Hilfe für Familien

"Ziel des Zentrums ist es, junge Patienten frühzeitig und langfristig behandeln zu können. Nur wenn psychische Erkrankungen bei Kindern rechtzeitig erkannt und behandelt werden, können wir verhindern, dass diese chronisch werden und den weiteren Lebensverlauf der Kinder und Jugendlichen belasten. Das neue Zentrum ist außerdem eine große Entlastung für Familien. Eltern müssen nicht mehr mehrere Einrichtungen aufsuchen, um kostenlos Hilfe für ihre Kinder und Familien zu bekommen. Denn erstmalig sind alle Hilfs- und Behandlungsmaßnahmen unter einem Dach", so LR Heinrich Schellhorn. Das Zentrum ergänzt das Angebot im niedergelassenen und stationären Bereich. 2.500 Kinder mit psychischen Problemen bekommen bereits therapeutische oder ärztliche Unterstützung außerhalb der Kliniken.

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