Salzburg wächst und wächst...

Menschen, Bevölkerung, Menschenmassen

SALZBURG (lin). Rund 552.400 Menschen wohnten am 1. Oktober 2017 im Bundesland Salzburg, im März 2017 wurde erstmals die 550.000 Einwohnergrenze überschritten und auch in den kommenden Jahren soll die Bevölkerungsanzahl weiter ansteigen. Nach aktuellen Prognosen wird die 600.000-er Grenze in diesem Jahrhundert aber nicht mehr übertroffen. Diese Zahlen, Daten und Fakten zu den wichtigsten demografischen Strukturen und Prognosen zeigt der heute erschienene Bevölkerungsbericht der Landesstatistik unter der Leitung von Gernot Filipp auf.

Prognose: 2034 mehr Todesfälle als Geburten

Für die nächsten zehn Jahre wird von Statistik Austria für das Land Salzburg ein Bevölkerungswachstum von 4,8 Prozent auf rund 575.700 Menschen prognostiziert, mehr als in den letzten beiden Jahrzehnten (3,1 bzw. 4,4 Prozent). In 20 Jahren werden so rund 586.000 Menschen in Salzburg leben. Danach wird aus heutiger Sicht eine Bevölkerungsstagnation eintreten, prognostizieren die Statistiker. In den kommenden zehn Jahren soll die Zahl an Lebendgeborenen steigen. Allerdings wird sich aufgrund des Rückgangs an Frauen im gebärfähigen Alter langfristig die Zahl der Geburten zwischen 5.300 und 5.600 einpendeln. Aufgrund der stark steigenden Zahl an älteren Menschen werden die Sterbefälle in den nächsten Jahrzehnten kontinuierlich zunehmen. Voraussichtlich im Jahr 2034 wird es im Land Salzburg erstmals eine negative Geburtenbilanz geben. Es werden dann also mehr Todesfälle als Geburten zu verzeichnen sein.

Weniger Arbeitskräfte in Zukunft

Bereits im Laufe des Jahres 2018 wird der Jugendanteil im Land Salzburg auf unter 20 Prozent sinken und sich mittelfristig auf einem Niveau von 19 Prozent einpendeln. In 30 Jahren werden voraussichtlich um etwa 19.500 weniger potenzielle Arbeitskräfte (20 bis 64 Jahre) zur Verfügung stehen als derzeit. Der Seniorenanteil wird von aktuell 18,2 Prozent auf 25,6 Prozent (2037) bzw. 27,9 Prozent (2057) steigen. Im Jahr 2023 wird aller Voraussicht nach der Seniorenanteil den Jugendanteil im Land Salzburg übertreffen.

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