Bühne frei für den Wahlkampf

Auftaktveranstaltung der SPÖ mit Walter Steidl in der Stiegl-Brauerei.
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  • Foto: Arne Müseler
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SALZBURG (lg). Präsentation des Wahlprogramms, Plakate mit den Spitzenkandidaten und Wahlauftaktveranstaltungen: Salzburgs Parteien sind jetzt im Wahlkampfmodus. Bereits vergangene Woche luden die Sozialdemokraten mit dem Trio Walter Steidl, Gerald Forcher und Stefanie Mösl in die Stiegl-Brauerei zum offiziellen Auftakt. Mit dabei auch SPÖ-Bundesparteichef Christian Kern.

SPÖ: Platz zwei als Ziel

Inhaltlich setzt die SPÖ zu Beginn auf die Themen Sicherheit und Arbeit. Konkret wollen sich die Roten für die Erweiterung des Europarks und die damit verbundene Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen einsetzen und die Polizei in Salzburg aufstocken. "Unser Ziel ist es, mehr Betriebe für Salzburg zu gewinnen und Abwanderungstendenzen in das benachbarte Oberösterreich zu stoppen. Das erfordert auch eine Investition in die Infrastruktur", so Steidl. Beim Thema Wohnen will die SPÖ im Neubau eine gesetzliche Mietobergrenze von acht Euro pro Quadratmeter. Erklärtes Ziel für die Landtagswahl am 22. April ist es, mindestens die zweitstärkste Kraft zu bleiben. "Hinter die FPÖ zu fallen, wäre ein absolutes No-Go", so Gewerkschafter Forcher.

Auftakt mit Bundeskanzler

Die Salzburger ÖVP mit Wilfried Haslauer an der Spitze startet am sechsten April offiziell in den Wahlkampf und lädt dazu am Abend in das Messezentrum. Unterstützung holt sich Haslauer aus Wien: Bundeskanzler Sebastian Kurz wird beim Auftakt mit dabei sein. Inhaltlich setzt die Volkspartei vorrangig auf die Themen Wirtschaft und Arbeitsplätze, Bildung und Zukunft sowie Lebensqualität und Sicherheit. "Wir haben viele Vorschläge und Ideen, wie wir unser Bundesland in den nächsten Jahren noch stärker und lebenswerter machen wollen. Unser Programm ist ein Programm von Salzburgerinnen und Salzburgern für Salzburg geworden", berichtet Haslauer.

Start für Grüne, Neos, FPÖ

Die Grünen haben ihre ersten Sujets ebenfalls bereits präsentiert. Darauf zu sehen: Spitzenkandidatin Astrid Rössler in Gummistiefeln mit dem Slogan "Ich bin keine Politikerin." Offiziell starten die Grünen am kommenden Freitag im Nestroy in den Wahlkampf. In ihrem Wahlprogramm setzen die Grünen auf eine Stärkung der regionalen Wirtschaft und des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Schaffung von günstigem Wohnraum, indem "mehr Wohnungen in der richtigen Größe gebaut werden", so Rössler. In Sachen Verkehr fordern die Grünen ein landesweites 365-Euro-Ticket, mehr Elektromobilität und die Regionalstadtbahn.
Die Neos mit Frontmann Sepp Schellhorn setzen auf ihre Hauptthemen Transparenz und saubere Politik sowie beim Wohnen auf ein Einkommen-Monitoring bei Sozialwohnungen und die Anpassung der Miete an das tatsächliche Einkommen. Offizieller Auftakt ist am 23. März in der Stadt Salzburg. Am Abend des 16. März starten die Freiheitlichen mit Marlene Svazek in der Panzerhalle in den Wahlkampf. Auch Vizekanzler Heinz-Christian Strache wird dazu aus Wien anreisen. Thematisch sind die Themen Sicherheit und soziale Gerechtigkeit im Fokus der FPÖ.

Lesen Sie dazuauch den Wochenkommentar im Stadtblatt Salzburg

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