Mehr Kapazitäten
Eislaufrunde bringt neues Winterlerlebnis in den Volksgarten

Freuen sich schon auf den winterlichen Eislauf-Spaß: Abteilungsvorstand Klaus Hinterberger, Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger, Bürgermeister Harald Preuner und Amtsleiter Roland Oberhauser.
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  • Freuen sich schon auf den winterlichen Eislauf-Spaß: Abteilungsvorstand Klaus Hinterberger, Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger, Bürgermeister Harald Preuner und Amtsleiter Roland Oberhauser.
  • Foto: Stadt Salzburg/Alexander Killer
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Eine Eislaufrunde durch das Badgelände beim Volksgarten soll ab Dezember 2020 für zusätzlichen Winterspaß in der Stadt Salzburg sorgen.

SALZBURG. Dafür soll auch der Großteil jener 650.000 Euro eingesetzt werden, die nicht mehr für das SAK-Flutlicht im Nonntal benötigt werden, sind sich Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) und Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) einig. 

Mehr Kapazitäten für Publikum und Vereine

„Das Geld bleibt so der Sport-Infrastruktur erhalten. Wir schaffen mit der Einstiegsfläche, den zwei Streckenteilen über die Wiese und dem Wendekreis an ihrem Ende eine zusätzliche Eisfläche von 1.300 Quadratmetern. Zum Vergleich: die Halle ebenso wie die Freifläche der Eisarena haben derzeit je 1.800 Quadratmeter Eis. Das ist also eine vernünftige Größenordnung, mit der wir zusätzliche Kapazitäten für den Publikumslauf und die Sportvereine frei bekommen", erläutert Auinger, dessen großes Ziel freilich die bauliche Schließung der zweiten Eishalle bleibt.
Dadurch könne man Sportlern weite Reisen zum auswärtigen Training ersparen und einen Ganzjahresbetrieb in der Stadt Salzburg ermöglichen. „Dafür werden wir noch viele Kräfte bündeln müssen", so der Sportressortchef. 

Rund 20.000 zusätzliche Eisläufer

Als Vorbild für die nun geplante, insgesamt 240 Meter lange und drei Meter breite Rundstrecke ist der "Wiener Eistraum". Dort werden im Bereich des Rathauses ebenfalls Eisflächen durch Eiswege miteinander verbunden. Sie locken pro Saison eine dreiviertel Million Besucher an.
In Salzburg geht man davon aus, dass mit der neuen Eisrunde mit 20.000 zusätzlichen Eisläufern zu rechen ist. "Für den Eissport werden immer mehr Platz und Zeit in der Eisarena benötigt, man müsse nun fürs lauffreudige Publikum aktiv werden. Von Oktober bis Mitte März zählen wir aktuell 40.000 eislaufende Gäste, der neue Eisgarten wird ihnen sicher gefallen", sagt der Abteilungsvorstand der Betriebe, Klaus Hinterberger. 

Vor allem auch deshalb, weil der Leopoldskroner Weiher aus Sicherheitsgründen vom Gartenamt kaum mehr freigegeben werden könne. Und auch das Eislaufen auf den Salzachseen in Liefering wegen zu warmem Wetters schon Jahre nicht mehr möglich gewesen sei.

Spezielle Technik für die Eisrunde

"Mit dem neuen Angebot im Freien für Jung und Alt, das den Volksgarten ab dem Advent stark aufwertet, sorgen wir für ein schönes Wintererlebnis", zeigt sich Bürgermeister Preuner erfreut. 
Für die Eisrunde kommen eine Kältemaschine im Container und sehr flexible Kühlschläuche, die entlang der Strecke ausgelegt werden, zum Einsatz. "Dazu kommt eine Art Unterbauwanne, die das Wasser enthält. Stark heruntergekühltes Glykol in den Schläuchen sorgt dann für die nötige Eisbildung. Die gesamte Anlage wird nach entsprechender Ausschreibung angekauft werden", erklärt Roland Oberhauser, Amtsleiter der städtischen Freizeit- und Erholungsbetriebe. Sie habe eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren und sei jederzeit erweiterbar.

In enger Absprache mit dem Gartenamt wird darauf geachtet, dass die Eisrunde weit genug von den Bäumen weg platziert wird, sodass keine Wurzeln einfrieren. Die Rekultivierung der benötigten Wiesenflächen erfolgt mit Rasenziegeln rechtzeitig vorm Start der Badesaison. „Am ersten Mai, wenn wir aufsperren, merkt der Badegast nichts mehr davon, dass hier mal eine Eisrunde war“, so Oberhauser.

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Autor:

Lisa Gold aus Salzburg-Stadt

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