Stadt will Budget für den Radverkehr verdoppeln

Stadtrat Johann Padutsch und Bgm. Heinz Schaden
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SALZBURG. Bis zum Jahr 2020 will die Stadt 2,8 Millionen Euro in den öffentlichen Verkehr und den Radverkehr in der Stadt Salzburg investieren. "Wir können und wir müssen investieren", betonten SPÖ-Bürgermeister Heinz Schaden und Bürgerlisten-Verkehrsstadtrat Johann Padutsch im Rahmen einer Pressekonferenz.
Große Neuigkeiten im Vergleich zum "Nahverkehrsgipfel" im Oktober 2016, bei dem ein Maßnahmenbündel präsentiert wurde, sind jedoch nicht dabei. So kommen eine Erweiterung der Obuslinie 8, die Musterlinie 3 und der Regionalverkehrsknoten Nord Doppelgelenk-Obusse, Niederflurmittelteile für die Lokalbahn, Park & Ride Plätze, das Salzburg City Ticket und ein Zuschuss der Musterkorridore Linie 120 und 150.
In Summe enthält das Investitionspaket für den Öffentlichen Verkehr und Radverkehr bis zum Jahr 2020 Maßnahmen im Wert von rund 17,6 Millionen Euro.
Hinzu kommt ein ebenfalls 2016 beschlossenes Paket im Ausmaß von 5,2 Millionen für Obus-Investitionen - enthalten sind die Elektrifizierung der Linie 9 samt Betriebskostenzuschuss sowie der Ankauf von drei neuen Obussen.

Obus-Remise in Liefering

Ebenso präsentierte die Stadt auch die neue Obus-Remise, die die Salzburg AG von der Alpenstraße nach Liefering in die alte Autobahnmeisterei verlegen wird.
Das Projekt verursacht gegenüber der Sanierung des alten Standortes an der Alpenstraße Mehrkosten. Diese wird die Stadt Salzburg der Salzburg AG durch direkte Förderung von ÖV-Investitionen abgelten. Dies sind etwa der Ankauf eines Doppelgelenk-Obusses und eines Gelenk-Obusses, die Obus-Erschließung Schmiedingerstrasse inklusive Oberleitung. Die neue Remise soll 2019 fertig gestellt sein.

Zwei Millionen für den Radverkehr

Im Bereich des Radverkehrs will die Stadt das jährliche Budget ab 2018 auf zwei Millionen Euro erhöhen. Ziel sei es, auf einen Radverkehrsanteil von 25 bis 28 Prozent zu kommen, derzeit liegt man bei 20 Prozent.
Die Stadt bleibt dabei, ein flächendeckendes Parkticket-System einführen. Für den Start des Systems sind Kosten für IT, Parkscheinautomaten oder Öffentlichkeitsarbeit zu erwarten. Die künftigen Gebühreneinnahmen werden nach Abzug der Kosten für Überwachung die Systemwartung für den Öffentlichen Verkehr zweckgewidmet.

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Lisa Gold aus Salzburg-Stadt

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