Goiserer Bergretter absovierten Großübung am Kalmberg

Mit vereinten Kräften wurde der Ernstfall geübt.
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  • Mit vereinten Kräften wurde der Ernstfall geübt.
  • Foto: BRD Bad Goisern
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

BAD GOISERN. 21 Kameraden konnte Ausbildungsleiter Daniel Schrag zum umfangreichen Programm der Sommergroßübung begrüßen.

Bei der Übung wurde angenommen, dass eine Person bei Schlechtwetter aus schwierigem Gelände gerettet werden muss. Eine Person war verunfallt, ihre genauen GPS-Koordinaten waren nicht bekannt. Dabei kam auch das neue „Dyneema-System“ (kompakte Tools, dünnere Seile, weniger Gewicht, kleineres Packmaß, größere Reichweite) zum Einsatz. Zuerst wurde die Unfallstelle lokalisiert und beratschlagt, wie die Unfallstelle am schnellsten erreicht werden kann. Die verunfallte Person wurde erstversorgt. Anschließend stand die Bergung und der Abtransport mit Tragensystem UT2000 am Plan.

Plötzlich wurde es ernst

Unmittelbar nach Übungsende wurden alle Kameraden zu einem Sucheinsatz alarmiert. Ein 43-jähriger deutscher Staatsbürger wollte am Nachmittag vom Berggasthof Predigstuhl zum gleichnamigen Gipfel wandern. Aus ungeklärter Ursache geriet er vom markierten „Obermoossteig“ ab und traute sich im steilen Waldgelände nicht mehr weiter. Zur verirrten Person bestand telefonischer Kontakt und so konnte das Suchgebiet gut eingegrenzt werden. Der Wanderer wurde schnell aufgefunden und unverletzt zur Forststraße geleitet. Im Einsatz befanden sich ein Beamter der AEG Gmunden, die Crew des Polzeihubschraubers „Libelle Salzburg“ sowie 20 Mann vom BRD Bad Goisern.

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