Entlüftungsturm sorgt für Gesprächsstoff
Kein "Baumwipfelpfad light" in St. Wolfgang

Am Kalvarienberg über St. Wolfgang gibt es einen über 15 Meter hohen Holzturm (roter Kreis) und genügend Wald. Warum das aber noch lange nicht bedeutet, dass es einen Baumwipfelpfad geben wird, erklären Bürgermeister Franz Eisl und WTG-Chef Hans Wieser.
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  • Am Kalvarienberg über St. Wolfgang gibt es einen über 15 Meter hohen Holzturm (roter Kreis) und genügend Wald. Warum das aber noch lange nicht bedeutet, dass es einen Baumwipfelpfad geben wird, erklären Bürgermeister Franz Eisl und WTG-Chef Hans Wieser.
  • Foto: Mario Haas
  • hochgeladen von Philipp Gratzer

ST. WOLFGANG (pg). Mehr als 1.400 Meter Pfadlänge in bis zu 21 Metern Höhe und ein Turm, der an die 40 Meter misst. Zahlen, die das touristische Abenteurerherz höher schlagen lassen. Die Rede ist vom Baumwipfelpfad am Grünberg in Gmunden. Aber auch andere Gemeinden haben schöne Holztürme: Hoch über St. Wolfgang thront ein mehr als 15 Meter hoher Turm inmitten eines ansehnlichen Waldstückes. Er sollte im Notfall zur Entlüftung des Tunnels dienen. Wie das Büro von Landesrat Günther Steinkellner bestätigte, befindet sich das Land OÖ derzeit im Anfangsstadium von Verkaufsverhandlungen. Das Bauwerk könnte also in den Besitz der Gemeinde St. Wolfgang übergehen. Grund: "Weil bei der jüngsten Tunnelsanierung ein neues Entlüftungskonzept umgesetzt wurde, ist der Turm nun überflüssig", weiß Steinkellner-Pressesprecher Marco Sterk. "Und weil das Objekt sanierungsbedürftig wäre, steht das Land OÖ vor der Entscheidung: abtragen oder verkaufen."

Eisl:" An einen Baumwipfelpfad ist nicht zu denken!"

Ist damit der Grundstein für einen "Baumwipfelpfad light" in der Marktgemeinde gelegt? "Nein", sind sich Bürgermeister Franz Eisl (VP) und WTG-Chef Hans Wieser einig. Rein theoretisch sei die Vorstellung an eine touristische Nutzung oder gar einen Baumwipfelpfad natürlich nicht schlecht, "daran ist derzeit aber nicht zu denken", so Eisl. Im Gemeindevorstand und -rat müsse man zuerst einmal überhaupt den Ankauf diskutieren, ehe man da weiterdenkt. "Falls der Turm abgetragen wird", so Eisl, "müssen wir uns für die Sende- und Sirenenanlage aber in jedem Fall eine Alternative suchen."

SP St. Wolfgang würde auf REGIS-Hilfe hoffen

Bei der SP St. Wolfgang stößt der Grundgedanke an einen Baumwipfelpfad 2.0 auf offene Ohren: "Für mich ist ein derartiges Projekt grundsätzlich zu begrüßen", so Wolfgang Peham. "Dafür bräuchten wir Unterstützung von mehreren Seiten. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Baumkronenweg teilweise über REGIS sowie mit finanzieller Unterstützung des Landes OÖ realisierbar wäre."

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