ÖVP Salzkammergut
Pflege im Salzkammergut ganz oben auf Prioritätenliste

Bürgermeister Fritz Steindl
  • Bürgermeister Fritz Steindl
  • Foto: ÖVP Salzkammergut
  • hochgeladen von Kerstin Müller

BEZIRK GMUNDEN. Nicht erst das Corona-Virus stellt die Lebenssituationen vieler älterer, pflegebedürftiger Menschen und deren Familien vor große Herausforderungen, es zeigt aber verstärkt die „Schwachstellen“ des Systems auf und kann somit hoffentlich zu einer Beschleunigung der notwendigen Prozesse beitragen. Auf die Politik kommt daher die Aufgabe zu, mit Visionen, Weitblick und Behutsamkeit diese Aufgaben zu bewältigen. Immer weniger Menschen können zuhause gepflegt werden, sei es, weil die Familienstrukturen kleiner werden oder weil die räumlichen/zeitlichen Kapazitäten einfach nicht ausreichen, somit ist die Politik gefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein gutes Zusammenleben und ein Leben so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung, ermöglichen. Seniorenheime verlieren immer mehr ihre ursprüngliche Bedeutung und werden immer mehr zu Pflegeheimen, da man erst ab Pflegestufe 4 einen Heimplatz erhält. Die Pandemie hat darüber hinaus aufgezeigt, dass viele Menschen sehr stark von Einsamkeit betroffen waren und diese sich auch negativ auf das psychische Wohlbefinden der Pflegebedürftigen ausgewirkt hat.

Arbeitskreis ins Leben gerufen

„Darum hat sich die OÖVP Salzkammergut zum Ziel gesetzt, das Thema Pflege/Betreuung ganz oben auf ihrer Prioritätenliste zu reihen, da aufgrund der demografischen Entwicklung, verstärkt auch noch durch COVID-19, dieses Thema keinen Aufschub mehr duldet“, so Arbeitskreisleiter Bürgermeister Fritz Steindl. Ein eigener Arbeitskreis zu diesem Thema wurde bereits ins Leben gerufen. Diesem Arbeitskreis gehört ein Expertenteam an, das sich aus Vertretern der Ärzteschaft, der Pflege, ehrenamtlichen Mitarbeitern des Roten Kreuzes und Vertretern der Politik zusammensetzt, und der sich damit beschäftigt, den Ist-Zustand im Salzkammergut zu erheben und in weiterer Folge die aktuellen Herausforderungen zu benennen und gemeinsam die besten Lösungsvorschläge auszuarbeiten und anschließend an das Land OÖ bzw. Landesrätin Gerstorfer (SPÖ) weiterzureichen.

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