05.02.2018, 12:09 Uhr

Ausflug des Kripperlvereins Bad Goisern nach Südtirol 2018

Die Goiserer Kripperlbauer auf Entdeckungsreise. (Foto: Eckel)
BAD GOISERN. Das vergangene Vereinsjahr des Kripperlverein Bad Goisern wurde vergangenes Wochenende mit dem bereits traditionellen Vereinsausflug abgeschlossen. Bei der heurigen Abschlussfahrt führte der Vorstand Mitglieder, Kursteilnehmer und Freunde zuerst in den Pinzgau, nach Saalfelden am Steinernen Meer in das Museum „Schloss Ritzen“.
Dieses Museum beherbergt eine der größten und volkskundlich bedeutendsten Krippensammlungen Österreichs. Weit über das Salzburgische hinaus bekannt ist der heimische Krippenbauer Alexander „Xandi“ Schläffer (1899 – 1984) mit seinen berühmten Krippen, vor allem aber mit seinen eigenwilligen Krippenfiguren. Er war auch Sammler und Behüter der Krippentradition hier im Pinzgau. Unter anderem konnten die Krippenfreunde zwei große barocke Kirchenkrippen aus Saalfelden und Maria Alm und die berühmte Saalfeldner Heimatkrippe von Xandi Schläffer bestaunen. Weiter ging die Fahrt nach einer Mittagspause in Mittersill über den Felbertauern ins Pustertal.

Anregungen für künfitge Projekte geholt

Hier in diesem wunderschönen Tal wurde die Gruppe vom strahlenden Sonnenschein überrascht und so stand einem Stadtbummel durch Bruneck nichts im Wege.
Übernachtet wurde in Luttach im Ahrntal und der Sonntagvormittag war dem Besuch des berühmten und weit über die Grenzen hinaus bekannten Volkskunst-Krippenmuseum „Maranatha“ gewidmet. Im Jahr 2000 eröffnet, wird hier die die phantasievollste Krippenwelt Europas dargestellt. Der Gründer Paul Gartner erwartete die Gruppe und führte alle auf ca. 1.500m2 Ausstellungsfläche durch diese hochinteressante und faszinierende Krippenwelt. Einen Höhepunkt stellt die Ahrntaler Brauchtumskrippe dar, neben Alpenkrippen sieht man aber auch Orientalisch-mediterrane Krippen bis hin zu ganz eigenwilligen modernen Krippendarstellungen.
Begeistert und beeindruckt begann dann bei strahlend blauem Himmel die Heimfahrt über Brenner und Innsbruck.
Viele Anregungen und Ideen für den zukünftigen Krippenbau wurden wieder gefunden und alle Beteiligten werden dieses Wochenende lange in guter Erinnerung behalten.
Weitere Informationen unter www.kripperlverein.at
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