11.12.2017, 10:32 Uhr

Bergrettung Obertraun zog Bilanz: 4.000 Stunden im ehrenamtlichen Dienst

Der neue und alte Vorstand und die Geehrten der Bergrettung Obertraun. (Foto: Bergrettung Obertraun)
OBERTRAUN. Bei der Jahreshauptversammlung des BRD Obertraun wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Tausende Stunden wurden von den Obertrauner Bergkameraden aufgewendet. Die Retter waren dabei nicht nur im Einsatz um Menschen zu bergen, sondern auch für Veranstaltungen, um den laufenden Betrieb finanzieren zu können. Eine besondere Herausforderung wird im kommenden Jahr die Errichtung des neuen Einsatzzentrums. Die Bergretter der Dachsteingemeinde wendeten im vergangenen Jahr an die 4.000 Stunden für den ehrenamtlichen Dienst auf. Ein Großteil fiel dabei aber nicht auf Rettungseinsätze, sondern für Übungen und Veranstaltungen an. Insbesondere der Flohmarkt stellt ein wichtiges finanzielles Rückgrat der Ortsstelle dar. Ohne die zahlreichen Helfer und Gönner würde so eine Veranstaltung nicht funktionieren - allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Bausteine für Einsatzzentrum

Die größte Herausforderung im kommenden Jahr, stellt die Errichtung des neuen Einsatzzentrums dar. Hier werden die Bergrettung und Feuerwehr Obertraun eine zeitgemäße Unterkunft finden. Der Großteil der Finanzmittel kommt vom Land OÖ, aber leider bleibt ein für die beiden Hilfsorganisationen großer Geldbrocken von 165.000 Euro über. Da es unmöglich erscheint den gesamten Betrag aufzubringen, müssten an die 9.000 Stunden in Form von Arbeit eingebracht werden. Um die Obertrauner Helfer zu unterstützen, können um je 10 Euro Bausteine erworben werden

Vorstand bestätigt, Anwärter aufgenommen

Der Vorstand um Ortsstellenleiter Bernd Dankelmayr und seinem Stellvertreter Hannes Platzl, sowie Einsatzleiter Florian Höll und das gesamte Vorstandsteam stellten sich der Wahl und wurden ohne Gegenstimmen bestätigt. Besonders erfreulich ist, dass im Rahmen der Jahreshauptversammlung, drei neue Anwärter aufgenommen werden konnten. Marc Höll, Kilian Posch und Marcel Höll werden in Zukunft an den Übungen teilnehmen und für die Ausbildungskurse zum Bergretter vorbereitet. Geehrt wurde Stephan Höll für 40 Jahre Mitgliedschaft und Hans Puchinger und Bernhard Moser für 25 Jahre im Dienst der Bergrettung.
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