21.06.2017, 11:15 Uhr

Vom Kebab-Stand bis zum 3-Haubenlokal

Günter Neumann, GF von Stern & Hafferl Verkehr. (Foto: Stern & Hafferl Verkehr)

World-Café in Vorchdorf gibt Aufschluss über touristisches Potenzial in Kombination mit Traunseebahn.

BEZIRK. Das Projekt stadt.regio.tram ist in der Zielgeraden. Die Traunseebahn wird ab Juli 2018 die Gemeinden Vorchdorf, Kirchham, Gschwandt und Gmunden mit dem Gmundner Hauptbahnhof verbinden. Damit eröffnen sich eine Vielzahl an neuen Nutzungsmöglichkeiten sowohl im Schul- und Pendlerverkehr, als auch touristisch und im privaten Bereich. Basierend auf einer Potenzialanlayse ist der Betreiber Stern & Hafferl angehalten, schon jetzt entsprechende langfristige Maßnahmen zu treffen. Ziel ist eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis zum Jahr 2020. „Um dieses Ziel zu erreichen ist ein langfristiger Prozess notwendig“, erklärt Günter Neumann, Geschäftsführer Stern & Hafferl Verkehr. „In der aktuellen Phase der Planung für 2018 ist es uns enorm wichtig, die Bedürfnisse der Bürger, die entlang der Bahnstrecke leben und die zukünftigen potenziellen Nutzer der Bahn sind, zu erfragen.“
Die Bedürfnisse der Fahrgäste zu eruieren und die Nutzungsmöglichkeiten aufzuzeigen, ist das Ziel der Workshop-Reihe "World-Café", die in Zusammenarbeit von Stern & Hafferl Verkehr und den Bürgermeistern der Anrainer-Gemeinden sowie den Tourismusverbänden durchgeführt werden. In den „World-Café‘s“ erarbeiten Gemeindevertreter, Vertreter von Vereinen und Schulen sowie Bewohner in moderierten Kleingruppen Ideen zur Frequenzsteigerung auf der Traunseebahn. In Vorchdorf liegt das größte Potenzial definitiv in der Gastronomie in der Gemeinde selber und entlang der Strecke dorthin sowie den Kulturveranstaltungen vor Ort. Gelingt es hier, „Pakete“ in Kombination mit der Traunseebahn zu schnüren, erreicht man sicherlich eine große zusätzliche Zielgruppe. Ideen der Vorchdorfer wie etwa „Wander-Express“, „See- und Berg-Express“ sowie Snack-Automaten an den Haltestellen werden mit Ergebnissen aus den anderen Gemeinden diskutiert und in das Maßnahmenkonzept zur Frequenzsteigerung einfließen.
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