05.09.2016, 09:22 Uhr

Dollinger ist österreichischer Meister und TopSix Gesamtsieger!

Nach dem zweiten Gesamtrang letzte Woche in Krumbach, überschlagen sich die Ereignisse für Andi Dollinger vom Team grafikeria centurion racing powered by muki.

Letzte Woche noch als NÖ Landesmeister geehrt, fuhr Dollinger in St. Georgen beim prestigeträchtigen Granitbeisser Marathon, bei dem die österreichischen Staatsmeisterschaften ausgetragen wurden, eines seiner besten Rennen, so wie er selbst angibt. Doch die Ergebnisliste spricht für sich und zeigt unverfälscht das Topresultat des Bikers aus dem Bad Ischler Rennteam. Die österreichischen Staatsmeisterschaften werden in Klassen eingeteilt, und bei den Masters führte an diesem Wochenende nichts an Dollinger vorbei. Mit einer Zeit von 3:43:09 nahm er dem Zweitplatzierten fast zehn Minuten ab und radelte die Extremdistanz von 77 Kilometern und 2690 Höhenmetern defektfrei und mit richtig "schnellen Beinen" an diesem Tag.

Dazu kommt noch, dass der Granitbeisser Marathon zu der österreichischen Rennserie "TopSix" zählt. Zur Information: es gibt zwei Rennserien in Österreich, die Centurion Mountainbike Challenge und die TopSix. Auf der Extremdistanz wurde Andi Dollinger bei dieser Serie als Gesamtsieger nach sechs Rennen geehrt.

Der Teamchef, Alexander Savel, zeigt sich euphorisch über die Leistung: "Ehrlich gesagt, so viele Ergebnisse auf einmal zu präsentieren, erweist es sich fast als schwierig, die Übersicht zu behalten. NÖ Landesmeister, Österreichischer Meister und TopSix-Gesamtsieger in einem Zeitraum von einer Woche, das ist schon besonders. Andi ist zur Zeit in seiner besten Form und die kann er auch in Ergebnisse umwandeln. Als ich die Ergebnisliste der Staatsmeisterschaften zum ersten Mal gesehen habe, konnte ich es kaum glauben, vor allem, welche Namen rund um unseren Andi standen. Sportlich zählt diese Leistung zu unseren absoluten Höhepunkten in dieser Saison und der Einstand in Andi´s erster Saison ist mehr als gelungen."

Auch Andreas Dollinger zeigt sich sehr zufrieden mit dem Rennen, ist er sonst eher selbstkritisch, auch bei Topresultaten: "Der Granitbeisser 2016 zählt zu einem meiner drei besten Rennen überhaupt. Dafür habe ich die ganze Zeit gearbeitet, ich hatte viel Pech die Saison, und bei manchen Rennen konnte ich die Leistung nicht auf den Schotter bringen, die ich eigentlich erwartet hätte. Doch nun ist alles wieder gut. Mich freut das Ergebnis wahnsinnig und ich bin echt glücklich."
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