03.07.2017, 08:14 Uhr

Klackl mit sehr starker Vorstellung bei der Zillertal Bike Challenge

Johann Klackl vom Team grafikeria centurion racing powered by muki durfte in 3 Tagen, vom 30. Juni bis 2. Juli, die "Prince"-Distanz der Zillertaler Bike Challenge zusammen mit 126 Startern in Angriff nehmen. Mit Start in Fügen führte dieses Etappenrennen über Zell am Ziller und Mayrhofen quer durchs Zillertal und die umliegenden Berge bis hin zum Hintertuxer Gletscher auf über 2600m. Zu bewältigen hatten die Rennfahrer dabei um die 5500 Höhenmeter und 140 Kilometer.


Die Wetterprognosen sahen von Schnee, Kälte, Regen und starken Winden alles voraus, in der Art schlimm war es bei den Renntagen dann zum Glück doch nicht. Klackl zeigte eine sehr starke Performance von Anfang an und belegte gleich bei der ersten Etappe (69,3km; 2.434hm) mit einer Zeit von 3:33:15 (Zeit inkl. Gondel) den 5. Platz gesamt (3. Platz AK1). Am zweiten Tag kam dann doch der Schnee und somit musste die Strecke vom Veranstalter kurzfristig umgelegt werden. Bei dieser zweiten Etappe (1700hm; 41.5km) verbesserte sich Johann Klackl auf den 4. Gesamtrang (3. Platz AK1). Somit nahm der Goiserer beim letzten Tag Etappe drei in Angriff, das Gesamtpodest in Reichweite und von Startplatz vier ausgehend. Eine kurze, aber steile Etappe mit 27 Kilometer und 1300 Höhenmeter auf den Hintertuxer Gletscher lagen noch vor den Bikern.

Doch leider passierte es, am dritten Tag. Klackl kam unverschuldet zu stehen, fünfzehn lange Minuten! Das kostete das Gesamtpodest. Doch, mit Gesamtrang 6, trotz der immens langen Stehzeit ist dies ein Top-Ergebnis für den grafikeria-Biker. Den 3. Platz in seiner Klasse hat er dennoch gerettet und somit durfte Klackl auch bei der Gesamt-Siegerehrung noch aufs Podest.

"Die gute Seele" vom Bad Ischler Rennteam ist ohnehin nie unzufrieden: "Ich bin äußerst glücklich über die drei Renntage. Ich war sehr stark und fühlte mich auch gut. Dass ich fünfzehn Minuten unverschuldet eingebüsst habe und dennoch auf den 6. Gesamtrang kam, zeigte mir, dass ich in den beiden Vortagen gute Zeiten platzieren konnte und so einen Vorsprung hatte. Natürlich ist es schade, dass durch einen derartigen Zwischenfall wahrscheinlich die Gesamt-Top-3 nicht zu schaffen war, aber trotzdem, ich bin in meiner Klasse noch aufs Treppchen und gesund im Ziel. Es hätte auch ein Sturz diese Minuten kosten können. Das ist halt Rennfahren."
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