Gesundheit
Weltmännertag: Mann, bleib gesund!

Tendenziell trinken Männer mehr Alkohol, sie ernähren sich fetter und gehen leichtfertiger gesundheitliche Risiken ein.
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  • Tendenziell trinken Männer mehr Alkohol, sie ernähren sich fetter und gehen leichtfertiger gesundheitliche Risiken ein.
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SCHÄRDING (ebd). Es gibt sie – die kleinen Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Abseits aller gängiger Klischees ist das „Mann-Sein“ besonders in punkto Gesundheit ein Risikofaktor. Männer sterben im Schnitt 5,3 Jahre jünger als Frauen. Gründe dafür können ein ungesünderer Lebensstil, höhere Risikobereitschaft und weniger Präventionsbereitschaft sein. Grund genug, um dem starken Geschlecht einmal jährlich am 3. November einen Aktionstag zu widmen.

Männer trinken mehr Alkohol

„Tendenziell trinken Männer mehr Alkohol, sie ernähren sich fetter und gehen leichtfertiger gesundheitliche Risiken ein. Auch hinsichtlich bestimmter Krankheiten haben Männer ein höheres Erkrankungspotential“, weiß Doris Jobst, Klinische Psychologin vom LKH Schärding, „Männer erkranken fast doppelt so häufig an Dickdarm oder Lungenkrebs und haben auch öfter Herzkreislaufbeschwerden. Sie sollten also im Idealfall die Vorsorgeangebote noch häufiger nutzen als Frauen.“

Männliche Psyche leidet anders

Auch wenn psychische Erkrankungen bei Männern wesentlich seltener diagnostiziert werden als bei Frauen, begehen Männer dreimal häufiger Suizid. Besonders betroffen sind Männer ab 45. Sie suchen seltener professionelle Hilfe und haben oft ein schwächeres soziales Netz: „Männer stehen im Berufsleben, aber auch in der Freizeit unter immer größerem Druck. Umso wichtiger ist es, Männern konkrete Hilfsangebote zu machen und immer wieder zu betonen, dass psychische Erkrankungen keine Schande sind. Noch mehr Information über Gesundheitsvorsorge speziell für Männer ist also nicht nur am Aktionstag entscheidend“, ist die Expertin überzeugt.

Tendenziell trinken Männer mehr Alkohol, sie ernähren sich fetter und gehen leichtfertiger gesundheitliche Risiken ein.
Doris Jobst, Klinische Psychologin am LKH Schärding.
Autor:

David Ebner aus Schärding

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