Kirchenbeitragsregion Innviertel: Jetzt gehört auch Braunau dazu

Josef Kohlbauer (re.) ist Leiter der Kirchenbeitragsregion Innviertel. Bernhard Hosner ist sein Stellvertreter.
  • Josef Kohlbauer (re.) ist Leiter der Kirchenbeitragsregion Innviertel. Bernhard Hosner ist sein Stellvertreter.
  • Foto: KBSt
  • hochgeladen von Kathrin Schwendinger

INNVIERTEL. Mit 1. Jänner 2018 erfolgte die Zusammenführung der Kirchenbeitragsstelle Braunau mit Ried und Schärding zur Kirchenbeitragsregion Innviertel. Ried und Schärding haben bereits 2016 fusioniert, um Arbeitsspitzen zu entlasten, wie Regionalleiter Josef Kohlbauer damals mitteilte. Hier der Bericht.
"Das übergreifende Arbeiten mehrerer Kirchenbeitrags-Beratungsstellen in einer Region soll dabei eine Teamsituation schaffen, die bessere Vernetzung, Entlastung bei Arbeitsspitzen und Umsetzung von Schwerpunkten ermöglicht", erklärt er.

Für die Kirchenbeitragszahler gibt es keine gravierenden Änderungen. Die einzelnen Standorte bleiben erhalten. Ist einer davon überlastet, werde zum nächsten weitergeleitet. Einen großen Vorteil sieht Kohlbauer für Pendler: "Wer etwa in Ried oder Braunau arbeitet, kann gleich dort die Beitragsstelle besuchen und muss nicht extra nach Schärding fahren."

Die Kirchenbeiträge seien das finanzielle Rückgrat der kirchlichen Arbeit nicht nur in der Diözese sondern auch in den Pfarren und den regionalen Einrichtungen. „Ohne diese Beiträge wäre in den 121 Pfarren im Einzugsgebiet unserer Region mit den insgesamt rund 167.000 Katholiken das vielfältige kirchliche Angebot nicht aufrechtzuerhalten", erläutert Kohlbauer. Was vielen nicht klar sei: Der Kirchenbeitrag, der in Oberösterreich bezahlt wird, bleibt auch in Oberösterreich. 60 Prozent davon kommen laut Kohlbauer den Pfarren zu Gute. Mit dem Rest werden karitative Einrichtungen wie Caritas-Kindergärten unterstützt.

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