Bürgermeisterwechsel
"Ich hatte Tränen in den Augen"

V. l.: Ernst Seitz mit seinem Nachfolger Markus Wimmer, Vizebürgermeister Werner Moser und Bezirkshauptmann Rudolf Greiner.
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  • V. l.: Ernst Seitz mit seinem Nachfolger Markus Wimmer, Vizebürgermeister Werner Moser und Bezirkshauptmann Rudolf Greiner.
  • Foto: Wimmer
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Am Donnerstag, 5. März, wurde Markus Wimmer zum Nachfolger von Ernst Seitz gewählt – mit einem völlig überraschendem Ergebnis, das Wimmer sprachlos machte.

SUBEN (ebd). Wimmer erhielt 100 Prozent der Stimmen. Das besondere daran: Die Wahl, die üblicherweise in geheimer Abstimmung stattfindet, wurde offen, mittels Handzeichen, abgehalten. "Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist eine tolle Sache und zeigt die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Zudem ist das Ergebnis eine schöne Wertschätzung, die mir sogar Tränen in die Augen getrieben hat", so Wimmer zur BezirksRundschau. Nachsatz: "Auch der anwesende Bezirkshauptmann hat gemeint, dass es sich bei dem Ergebnis um ein absolutes Unikum handelt." Seine erste Amtshandlung als Bürgermeister hat Wimmer ebenso im Zuge der Angelobung absolviert. "Ich habe die Sondergemeinderatssitzung geleitet, bei der die Gremien nachbesetzt und mit Werner Moser ein neuer Vizebürgermeister gewählt wurde." Auf die Frage, ob er wisse, was da jetzt auf ihn zukomme, antwortete Wimmer schmunzelnd: "Ja, viel Arbeit." Wie der 43-Jährige sagt, sei er aber bereits seit 2015 Vizebürgermeister und daher entsprechend von seinem Vorgänger Ernst Seitz in laufende Projekte involviert worden. "Deshalb gilt es, diese Projekte, wie etwa das Haus der Region, den Glasfaserausbau, die Zaun-Sanierung beim Fußballstadion, neue Bauparzellen für Familien sowie ein größeres Kanal- und Wasserleitungsprojekt abzuarbeiten. Die meisten davon sind ja schon auf Schiene."

Finanzielles Fundament

Da die Bürgermeistertätigkeit sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wird, wird Wimmer seinen Job als Bauleiter zwar nicht aufgeben, aber Stunden reduzieren. "Aber sonst habe ich ja noch das super Team am Gemeindeamt, auf das ich mich zu 100 Prozent verlassen kann." Und welche Projekte hat er sonst noch im Fokus? "Ich möchte im Sinne meines Vorgängers das Amt so weiterführen – nach den Gesichtspunkten Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und rasche Umsetzung. Ernst hat Suben auf ein gutes finanzielles Fundament gestellt. Wir haben im Grunde ein Schmuckkästchen, das es in Zukunft für unsere Bürger und ihre Bedürfnisse zu verfeinern gilt." Und was sagt die Familie zum neuen Posten? "Es war bereits 2015 klar, dass ich das Amt irgendwann übernehmen werde. Sie stehen da alle total hinter mir."

Steckbrief

Geburtsdatum: 18.07.1976
Familienstand:  Seit fast 21 Jahren mit Monika verheiratet, zwei Söhne Lukas und Jakob
Beruf: Bauleiter
Ausbildung: HTL Krems Bautechnik
Hobbys: mit Familie und Freunden treffen und feiern, Reisen, Tennisspielen und Fußball zusehen bei der Union Suben und dem FC Bayern

Autor:

David Ebner aus Schärding

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