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Dem Bezirk Scheibbs fehlen die Radwege

Das Radwegnetz im Bezirk Scheibbs ist noch stark ausbaufähig. Die Zukunft wird zeigen, wie es weitergeht.
  • Das Radwegnetz im Bezirk Scheibbs ist noch stark ausbaufähig. Die Zukunft wird zeigen, wie es weitergeht.
  • hochgeladen von Philipp Pöchmann

Um das Radwegnetz und die E-Mobilität ist es im Scheibbser Bezirk noch mäßig bestellt.

BEZIRK SCHEIBBS. Es lässt sich kaum leugnen, dass Umweltschutz und in Folge auch die grüne Mobilität wichtiger sind denn je. Elektroautos, E-Scooter, aber auch andere elektronisch betriebene Fortbewegungsmittel erfreuen sich im Bezirk Scheibbs zunehmender Beliebtheit.
Insgesamt gab es 2018 österreichweit rund 450.000 Neuzulassungen von Pkws, davon waren 21.000 Elektroautos. Das war immerhin ein Zuwachs von 43 Prozent gegenüber 2017.

E-Tankstellen sind beliebt

Im Bezirk Scheibbs gibt es dafür auch mittlerweile über 30 Elektrotankstellen. "Diese werden auch recht gut angenommen. Aber mit den paar E-Tankstellen sind wir auch schon bald wieder am Limit. Es ist kein Geheimnis, dass Elektroautos immer beliebter werden. Hier sehe ich aber nicht zwingend die öffentliche Hand in der Pflicht. Der Markt wird das mit Sicherheit selbst regeln", meint Raimund Holzer von den Grünen aus Scheibbs.

Elektroroller-Exoten

Doch nicht nur Elektroautos sind eine Möglichkeit im Straßenverkehr etwas grüner zu werden. Auch manche Elektroroller-Exoten gibt es im Scheibbser Bezirk. Wer Elektroroller sein Eigen nennen möchte, kann sich etwa bei Forstinger in Wieselburg umsehen. Der Kfz-Zubehörhandel hat auch einige E-Roller-Modelle im Angebot. Los geht es ab 1.999 Euro. Die Roller haben eine Reichweite von 60 bis 80 Kilometer, fahren aber nur bis zu 45 Kilometer pro Stunde. Die Akkus sollen 600 bis 700 Ladezyklen schaffen.

Unzufrieden mit Radwegen

Wer gerne selbst in die Pedale treten möchte, sucht die Radwege des Bezirks heim. Doch diese sind oft nicht zufriedenstellend, wie Raimund Holzer von den Scheibbser Grünen berichtet: "Am Erlauftaler Radweg gibt es sicher nicht viel auszusetzen, aber ansonsten kann man mit dem Radwegnetz im Bezirk nicht sonderlich zufrieden sein. In Wieselburg etwa muss man vom Moser bis zum Reschinsky auf der Hauptstraße fahren und wir alle wissen, wie der Verkehr in Wieselburg ist. In Purgstall ist es oft sehr schwer die B25 zu überqueren. In der Stadt Scheibbs ist es vom Stadt- zum Sportzentrum auch nicht gut um die Radwege bestellt. Gerade für die vielen Kinder, die dort fahren, ist es sehr gefährlich. Der Ausbau wurde zwar schon geprüft, meiner Meinung aber nur halbherzig."

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