Vorsicht geboten
Betrugswelle bei ID-Austria: So schützen Sie sich vor Kriminellen

Es gibt Betrugsversuche mit der ID Austria. Es ist Vorsicht geboten.  | Foto: Archiv
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In den nächsten Monaten laufen für rund 300.000 Österreicher:innen die Zertifikate der ID-Austria-App ab. Doch während viele Bürger sich um die Verlängerung kümmern, nutzen Betrüger die Situation gnadenlos aus: Mit täuschend echten Nachrichten und Anrufen versuchen sie, an sensible Daten und Bankzugänge zu gelangen. Bereits knapp 100 Fälle mit einem Schaden von einer halben Million Euro sind bekannt.

TIROL (red). Die Masche beginnt meist mit einer SMS, die angeblich von der ID-Austria stammt und zur Aktualisierung der Zugangsdaten auffordert. Wer darauf reagiert, erhält kurz darauf einen Anruf von vermeintlichen Bankmitarbeiter:innen. Diese behaupten, es gebe Probleme mit dem Konto – etwa eine betrügerische Transaktion oder einen technischen Fehler. Um das Problem zu „beheben“, fordern sie die Opfer auf, eine Fernwartungssoftware wie AnyDesk zu installieren. Sobald die Täter Zugriff auf das Gerät haben, leiten sie heimlich Überweisungen auf ihre Konten um.

Phishing und Smishing: Die Tricks der Kriminellen

Bei Phishing geben sich Betrüger als vertrauenswürdige Institutionen aus, um an Passwörter, Bankdaten oder persönliche Informationen zu kommen. Erfolgt der Angriff per SMS oder Messenger, spricht man von Smishing. Typische Warnsignale:
Dringlichkeit: Die Nachricht fordert sofortiges Handeln, oft mit angedrohten Konsequenzen.
Ungewöhnliche Aufforderungen: Selbst wenn der Absender bekannt erscheint, ist die Bitte um Daten oder Klicks auf Links verdächtig.
Unpersönliche Anrede: Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ statt des eigenen Namens sind ein Alarmsignal.

So schützen Sie sich

Die Polizei rät zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
Absender prüfen: Achten Sie auf seltsame Schreibweisen oder Zahlen in der Absenderadresse.
Links nicht blind klicken: Rufen Sie Websites lieber direkt auf, statt Links in Nachrichten zu folgen.
Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen: Das erschwert den Zugriff für Betrüger.
Skepsis bei unbekannten Absendern: Banken fragen nie nach persönlichen Daten oder TANs per Telefon oder SMS!
Kein Druck:  Lassen Sie sich nicht von angedrohten Konsequenzen hetzen.

Was tun, wenn es zu spät ist?

Falls Sie Opfer geworden sind: 

  • Zugangsdaten ändern und Online-Banking sofort sperren lassen.
  • Anzeige bei der Polizei erstatten.
  • Kontobewegungen überwachen und verdächtige Transaktionen dokumentieren.
  • Meldung an die Cybercrime-Meldestelle des BKA: against-cybercrime@bmi.gv.at

Die Verlängerung des ID-Austria-Zertifikats ist wichtig – aber nur über die offiziellen Kanäle. Bei verdächtigen Nachrichten gilt: Nicht reagieren, nicht klicken, sofort prüfen. Die Polizei warnt: „Banken und Behörden fragen nie nach Passwörtern oder TANs per Telefon oder SMS!“

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