Kirche
Es wird nicht leichter für "Mutter Kirche"

Der Zulauf zu Priesterseminaren ist verhalten. Für "Mutter Kirche" wird es nicht einfacher.
  • Der Zulauf zu Priesterseminaren ist verhalten. Für "Mutter Kirche" wird es nicht einfacher.
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JENBACH/GERLOS/HIPPACH (red). Die katholische Kirche tut sich zusehends schwerer mit der Personalsuche und die Anreize in Zeiten wie diesen ins Priesterseminar einzutreten sind auch nicht unbedingt groß. 

In den Gemeinden Jenbach, Gerlos und Hippach haben die dortigen Pfarrer die Seelsorgeräume verlassen und Nachfolger zu finden ist keinesfalls eine leichte Aufgabe. In Jenbach (Marek Ciesielski (2006-2016 und Wolfgang Meixner 2016 bis 31.8.2021) wird Pfarrer Stefan Hauser zusammen mit Vikar Jean-Paul die Seelsorge übernehmen.

Nach dem Abgang von Christoph Frischmann im Seelsorgeraum Hippach/Aschau/Dornauberg hat Piotr Patyk das Amt bereits übernommen. Ferdinand Schnaiter aus Gerlos wurde vom Religionsunterricht in der Volksschule aufgrund seines Hangs zu Verschwörungstheorien im Bezug auf das Coronavirus abgezogen und schlussendlich aus Gerlos versetzt. Laut Informationen der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion geht Schnaiter zurück nach Liechtenstein. Gerlos wird zwischenzeitlich von den Pfarrern aus Mayrhofen, Stumm und Zell mitbetreut.

Im aktuellen Studienjahr 2020/21 absolvieren in Österreich 141 Studierende die Ausbildung in den Priesterseminaren. 24 davon haben ihre Ausbildung neu begonnen bzw. sind in eines der österreichischen Priesterseminare eingetreten. Das Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg verzeichnet vier Neueintritte, zwei das Seminar der Diözese Eisenstadt, jeweils einen Neueintritt die Seminare von St. Pölten und Innsbruck. 32 Seminaristen haben im vergangenen Jahr ihre Ausbildung erfolgreich beendet und wurden zu Priestern geweiht. Insgesamt leben und wirken in Österreich zuletzt an die 3.700 katholische Priester.

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