Hardcore Budgetsanierung/Fasching
Katzensteuer kommt: 300 Mio. für den Fiskus
- Für die Besitzer von Stubentigern könnte es nach der neuen Regierungsbildung teuer werden.
- Foto: Archiv
- hochgeladen von Florian Haun
Wer eine Katze besitzt, wird in der Region bald kräftig zur Kasse gebeten. Wie im Zuge der Regierungsbildung in Wien bekannt wurde, sind die Behörden künftig, aufgrund einer neuen EU-Verordnung (EG) Nr. 03120/004, dazu verpflichtet, Haushalte mit Katzen zu besteuern. Diese Maßnahme soll, neben zahlreichen anderen Maßnahmen, zur Budgetsanierung beitragen und könnte, ersten Berechnungen des Finanzamts zufolge, ca. 300 Mio. Euro österreichweit einbringen. (Anmerk. der Redaktion: ein Satire-Beitrag anlässlich des unsinnigen Donnerstags 2025)
BEZIRK SCHWAZ. Wie die MeinBezirk Redaktion erfahren hat, könnte es Katzenbesitzer in Zukunft finanziell hart treffen. "Die Katzensteuer wird sich zwischen 50 und 70 Euro monatlich bewegen und es wird keinerlei Rabatte für Zweitkatzen geben", erklärt die BH Schwaz auf Anfrage der MeinBezirk Redaktion. Politisch gesehen ist die Katzensteuer ein heißes Eisen und von den Volksvertretern dazu ein Statement zu bekommen, gestaltet sich schwierig. "Für mich ist die Katzensteuer schlichtweg ein Affront und ich frage mich schon wer in der EU solche Entscheidungen trifft. Ich bin ebenfalls Katzenbesitzer und dass ich jetzt für meine beiden Stubentiger zwischen 100,- und 140,- Euro pro Monat hinblättern soll, geht mir nicht ein", erklärt ein VP-Mandatar aus der Region der anonym bleiben möchte.
Begründung
Die gültige EU-Verordnung fußt auf dem Gleichbehandlungsgrundsatz und man argumentiert, dass Katzenbesitzer ebenso zur Erhaltung der öffentlichen Infrastsruktur, sowie zum Gemeinwohl beitragen müssen. Da Katzen längst keine reinen Wohnungstiere mehr sind, sondern es in ihrer Natur liegt zu streunen, kann man rechtlich argumentieren. Ein OGH Urteil aus dem Jahr 2012 bestätigt dies. Den Link dazu finden sie HIER
Alles für die Katz
Dass bei der Regierungsbildung bereits hinter verschlossenen Türen über die Katzensteuer gesprochen wurde, erzürnt die Volksvertreter aus der Region nur noch mehr: "Wo soll das hinführen? Werden Schildkröten, Fische, Vögel und alle anderen Tiere dann auch besteuert? Das versteht doch kein Mensch mehr. Ist man von politischer Seite so verzweifelt, dass man sich jetzt von Katzenbesitzern das Geld holen muss", erklärt eine aufgebrachte Katzenbesitzerin gegenüber der MeinBezirk Redaktion.
Anmerkung: Der sog. "Unsinnige Donnerstag" wird in Tirol und besonders in der Region Schwaz groß gefeiert. Der Beitrag über eine Katzensteuer ist reine Satire und als solche zu berachten.
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