Sicherheitsdebatte
Überfüllte Schulbusse in der Region nerven gewaltig

Überfüllte Schulbusse gehören mittlerweile fast zur Normalität.  | Foto: privat
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  • Überfüllte Schulbusse gehören mittlerweile fast zur Normalität.
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  • hochgeladen von Florian Haun

Unzählige Schülerinnen und Schüler aus der Region sind mit dem Problem überfüllter Schulbusse Tag für Tag konfrontiert. Die Situation mit dem Bustransfer ist vor allem im Zillertal prekär. Der Schulsprecher des BORG Schwaz, Enis Yorgun, versucht seit geraumer Zeit eine Lösung im Sinne der Schüler herbeizuführen, doch bis dato hat sich nicht viel getan. Der VVT beschwichtigt und erklärt, dass man die Situation im Blick habe. Seit dem vergangenen Jahr gibt es massive Probleme mit den Zillertaler Schulbussen, insbesondere auf den Strecken zwischen dem Schulzentrum Ost in Schwaz und den Orten im Zillertal.

ZILLERTAL/SCHWAZ (fh). "Über 120 Schüler:innen aus dem Zillertal (aus Unter- und Oberstufe, zusätzlich auch Schüler:innen der HAK und HAS) sind betroffen. Viele von ihnen sind täglich mit gefährlich überfüllten Bussen konfrontiert. Teilweise können Schüler:innen nicht mehr einsteigen, müssen stehen oder werden sogar wegen Platzmangels zurückgelassen. Besonders mittwochs (ab 12:40 Uhr) und freitags (ab 13:35 Uhr) sind die Busse dramatisch überfüllt. Für kleinere Schüler:innen ist die Situation besonders gefährlich", erklärt Schulsprecher Enis Yorgun.

Umfrage unter Schülern

Yorgun hat in den letzten Monaten eine Umfrage unter allen betroffenen Schüler:innen durchgeführt, über 60 Rückmeldungen liegen vor. In vielen Fällen berichten Schüler:innen von: gedrängten Zuständen in den Bussen, Platzmangel und Zurückweisungen beim Einstieg, Verspätungen bis zu 30 Minuten und gefährlichen Situationen beim Ein- und Aussteigen.Die Schülervertretung stand bereits im Mai 2025 mit dem VVT in Kontakt. Für zwei Wochen wurde damals eine zusätzliche Busverstärkung eingesetzt, danach allerdings wieder eingestellt. Seit Oktober 2025 läuft zwar wieder ein Austausch mit dem Unternehmen, aber bislang ohne konkrete Maßnahmen. "Mehrere Eltern haben sich bereits bei der Schulleitung beschwert, einige Schüler:innen haben sogar Angst, nach der Schule mitzufahren. Ich setze mich gemeinsam mit vielen Betroffenen dafür ein, dass diese Situation endlich öffentlich wahrgenommen und verbessert wird", so Yorgun weiter.

Es geht um's Geld

"Uns ist bewusst, dass der Schülerbus 8330 zu den Stoßzeiten stark genutzt wird und nehmen dementsprechend solche Rückmeldungen sehr ernst. Um uns selbst ein genaues Bild von dieser Verbindung zu machen, sind unsere Mobilbegleiter regelmäßig im Einsatz und fahren die Strecke mit. Wir behalten den Bus weiter im Auge, eine weitere Kontrolle durch unsere Mobilbegleiter steht unmittelbar bevor. Nach unseren bisherigen Erhebungen ist der Bus insbesondere auf dem Abschnitt bis zu den ersten Haltestellen ins Zillertal gut ausgelastet, dennoch ist sichergestellt, dass alle SchülerInnen befördert werden können. Ein zusätzlicher Verstärkerbus würde die Kosten für dieses Angebot verdoppeln und kann durch dei Ergebnisse der Fahrgastzählungen nicht argumentiert werden. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir hier verantwortungsvoll abwägen müssen. Gleichzeitig behalten wir die Auslastung weiterhin aufmerksam im Blick. Ein Bus darf nur so viele Personen befördern, dass die Sicherheit aller Fahrgäste jederzeit gewährleistet ist (KFG § 106 Abs 1). Diese Anzahl wird in der Zulassung definiert. Wird diese Personenzahl überschritten und kommt es dadurch zu Verletzungen, spricht dies für ein rechtswidriges und sorgfaltswidriges Verhalten vom ausführenden Unternehmen und der LenkerInnen.", heißt es in einer Stellungnahme des VVT.

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Überfüllte Schulbusse gehören mittlerweile fast zur Normalität.  | Foto: privat
Speziell die Schulbusse ins Zillertal sind meist heillos überfüllt.  | Foto: privat
Vonseiten des VVT kennt man zwar das Problem, für zusätzliche Kapazitäten gibt es aber kein Geld.  | Foto: Archiv
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