Ramsau i. Z./Mayrhofen - Ministerbesuch
Eckertaubach: Sanierung im Sinne der Sicherheit aller
- Josef Geisler, Hansjörg Moigg, Norbert Totschnig, Josef Muchitsch und Friedrich Steiner.
- Foto: Haun
- hochgeladen von Florian Haun
Es war ein prominent besetzter Medientermin, welcher kürzlich an der Grenze zwischen den Gemeinden Ramsau und Mayrhofen im Zillertal stattfand. Bundesminister Norbert Totschnig, LHstv. Josef Geisler, NAbg. Josef Muchitsch sowie die beiden Bürgermeister Friedrich Steiner (Ramsau) und Hansjörg Moigg (Mayrhofen), luden zur Besichtigung einer besonderen Baustelle ein.
RAMSAU i. Z. (fh). Der Eckertaubach bildet die Grenze zwischen Ramsau und Mayrhofen und im Mittellauf befinden sich nicht wenige als 65 Sperren, welche zwischen 1966 und 1970 errichtet wurden. Besagte Bauwerke sind in die Jahre gekommen und werden nun saniert. Über einen Zeitraum von 8 bis 10 Jahren werden hier ca. 7 Millionen Euro investiert. Gleichzeitig informierten die politischen Vertreter im Zuge des Termins über die Initiative "rot weiß rot bauen" (https://www.gbh-br.at/rot-weiss-rot-bauen-kampagne), sowie 75 Jahre Kollektivvertrag der Wildbach und Lawinenverbauung.
Die WLV verfügt in Tirol über einen eigenen Bautrupp, welcher Projekte wie jenes in Ramsau abwickelt. Der Leiter des Bautrupps für besaget WLV-Baustelle ist Josef Luxner. Zusammen mit 8 Männern ist er damit beauftragt, das Projekt umzusetzen und wird dabei vom Leiter der Sektion Tirol, Gebhard Walter, unterstützt. Dass es für die Männer der WLV keine einfache Aufgabe ist, in unwegsamem Gelände zu arbeiten, erklärt sich von selbst, doch man bringt viel Erfahrung mit. "Es ist enorm wichtig, dass wir einen eigenen WLV-Bautrupp haben, denn diese Männer bringen sehr viel Expertise und Erfahrung mit und das ist bie derartigen Projekten von enormer Bedeutung", so DI Gebhard Walter.
WLV als Airbag
Die Maßnahmen der WLV im Land Tirol sind umfassend. Im vergangenen Jahr wurden etwa 54,9 Mio. Euro in 167 Baulosen investiert. "Es ist von enormer Bedeutung für die Sicherheit der Bevölkerung und ich bin sehr stolz darauf, dass wir hier in den Verhandlungen mit dem Finanzminister keine Einsparungen hinnehmen mussten", erklärt Minister Totschnig. NAbg. Josef Muchitsch weiß ebenso um die Bedeutung der Maßnahmen: "Was die WLV hier macht, ist quasi ein Airbag für die Bevölkerung, und Anforderungen werden in den kommenden Jahren wohl noch steigen. Wenn wir sicher bleiben wollen, ist die Arbeit der WLV von enormer Bedeutung", so der Abgeordnete und Gewerkschafter der Sektion Bau-Holz.
Die Bürgermeister Fritz Steiner und Hansjörg Moigg betonen unisono, dass man sich für dieses Projekt enorm ins Zeug gelegt hat und bedankt sich bei allen Beteiligten. "Der Schutz unserer Bevölkerung steht an oberster Stelle und da sind wir sehr froh um Experten wie die WLV, die ihr Handwerk verstehen."
Die Sperren entlang des Eckertaubaches sind in die Jahre gekommen und es ist höchste Zeit hier eine Sanierung durchzuführen. "Als Gemeinde arbeiten wir sehr gut mit der WLV zusammen und freuen uns über diese Investition hier in der Region. Der Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dass wir heute hier stehen", so Bürgermeiste Hansjörg Moigg.
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