Resolution gegen Pump-Betrieb

Schallabsorber wurden teils bereits errichtet
  • Schallabsorber wurden teils bereits errichtet
  • Foto: KK/Verbund
  • hochgeladen von Julia Astner

REISSECK. Nach Mühldorf gibt es nun auch in Reißeck einen einstimmigen Resolutionsbeschluss gegen den Pumplärm der Verbund AG.

Resolution beschlossen

Auch in der zweiten Gemeinde wurden nun eine Resolution gegen die Pump-Belastung durch das Verbund Kraftwerk Malta Hauptstufe beschlossen. Nach Mühldorf fordert nun auch der Gemeinderat aus Reißeck sofortige Maßnahmen für die Bevölkerung. "Ziel muss es dabei sein, eine rasche und vor allem durchschlagende Entlastung für die geplagte Bevölkerung zu erreichen, zumal die Geschäftsleitung der Verbund AG eine massive Zunahme der Pumpstunden prognostiziert und aktuelle Zahlen aus den Monaten Jänner und Feber 2017 dies bereits eindeutig belegen", sagt Alexandra Königsreiner von der Bürgerinitiative für ein lebenswertes Unteres Mölltal.

Forderung an Zuständige

Minimallösung dürfe es aber keine geben. "Wie zum Beispiel durch den Einbau sogenannter Resonatoren mit denen man den gesundheitsgefährdenden Lärm lediglich reduziert", sagt Königsreiner. Der Gemeinderat wolle daher eine weitere Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung nicht länger in Kauf nehmen und fordere daher, wie es heißt, im Sinne der Betroffenen das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie die Kärntner Landesregierung auf, "die dafür zuständigen Behörden zu beauftragen, um umgehend tätig zu werden und Maßnahmen vorzuschreiben", so Königsreiner. Die Bürgerinitiative ihrerseits begrüße diesen Beschluss und wolle weiterhin als kritischer Beobachter aktiv sein um Druck zum Wohle der Bevölkerung zu erzeugen.

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