Rekordinvestition
35 Millionen Euro für sichere Gemeinden im Mölltal
- Schutzprojekt Mölltal: Suntinger Peter – Bürgermeister Gemeinde Großkirchheim und Obmann Wasserverband Mölltal, DI Elfriede Moser, MR Priv. Doz. DI Dr. Florian Rudolf-Miklau, DI Stefan Piechl: DI Wilfried Klaus, Arnold Klammer - Bürgermeister Gemeinde Obervellach und Obmann Stv. Wasserverband Mölltall.
- Foto: Andreas Warmuth
- hochgeladen von Laura Anna Kahl
Im Mölltal werden in den kommenden Jahren 35 Millionen Euro in den Schutz vor Wildbächen, Hochwasser und Naturgefahren investiert. Mit der Summe sollen Gemeinden, Verkehrswege und Infrastruktur langfristig besser abgesichert werden.
MÖLLTAL. Im Mölltal wird weiterhin kräftig in den Schutz vor Wildbächen, Hochwasser und Naturgefahren investiert. Schutzprojekte sind mit einer Gesamtinvestitionssumme von 35 Millionen Euro genehmigt.
Vorsorge für Menschen
"Das Mölltal hat mehrfach erlebt, welche enorme Kraft Unwetter, Vermurungen und Hochwasserereignisse entwickeln können. Schutzmaßnahmen sind hier keine abstrakten Bauprojekte, sondern konkrete Vorsorge für Menschen, Häuser, Verkehrswege und die Zukunft der Gemeinden. Die 35 Millionen Euro sind eine Rekordinvestition in die Sicherheit und Lebensqualität des gesamten Tals“, betont Wasserreferentin und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.
Hochrangige Vertreter vor Ort
Anlass ist der zweitägige Besuch hochrangiger Vertreter des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft im Mölltal. Vor Ort sind unter anderem Ministerialrat Florian Rudolf-Miklau, Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung im Forsttechnischen Dienst, Elfriede Moser, Leiterin der Sektion III – Forstwirtschaft und Regionen, Stefan Piechl, Sektionsleiter der WLV Kärnten, Wilfried Klaus, Gebietsbauleiter. Gemeinsam mit den Bürgermeistern des Wasserverbandes Mölltal werden umgesetzte und laufende Verbauungsprojekte besichtigt sowie weitere Schwerpunkte abgestimmt.
35 Millionen Euro Finanzierung
Der Wasserverband Mölltal wurde 1969 von den zwölf Mölltaler Gemeinden nach den verheerenden Hochwasserkatastrophen der Jahre 1965 und 1966 gegründet. Laut eigenen Angaben war er der erste Wasserverband Österreichs. Seit Jahrzehnten ist er ein zentraler Partner bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen im Tal. Von 2020 bis 2025 wurden im Mölltal jährlich im Durchschnitt rund 6,5 bis 7,5 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen investiert. Dank der nun fixierten Rahmenfinanzierung von 35 Millionen Euro für die Jahre 2025 bis 2030 kann dieser Weg konsequent fortgesetzt werden.
Wohin fließt das Geld?
Die Investitionen fließen in Maßnahmen gegen Wildbach- und Hochwassergefahren, in Verbauungen, Instandhaltungen und weitere Projekte, die Siedlungsräume, Verkehrsverbindungen und wichtige Infrastruktur im Mölltal besser absichern.
"Naturgefahren lassen sich nicht verhindern. Aber wir können vorsorgen, Risiken reduzieren und Gemeinden widerstandsfähiger machen. Genau das passiert im Mölltal seit vielen Jahren mit großem Engagement – und genau diesen Weg werden wir gemeinsam weitergehen", so Lagger-Pöllinger abschließend.
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