05.04.2017, 13:13 Uhr

500 Jahre Beinkleid

Ein Werk von Stefan Stieber (Foto: zVg vom KunstRAUM Obervellach)
Obervellach: KunstRAUM Obervellach | Mit der von Peter von Krusenstern in Zusammenarbeit mit Künstlern aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Ungarn und Tunesien zusammengesteltem Wanderschau „500 Jahre Beinkleid“ kommt ab 13. April eine in ihrer Art wohl einzigartige internationale Ausstellung in den Mölltaler Kunst- und Kulturtempel KunstRAUM Obervellach.
Das Projekt entstand, wie Peter von Krusenstern schreibt, im Jahr 2008 ganz spontan: „Die Idee war plötzlich da! Wie soll man erklären, wie einem eine Idee gekommen ist? Man kann forschen und nach einem Ergebnis suchen. Aber kann man auf eine Idee hinarbeiten? Nein! Eine Idee ist ein Impuls von „Oben“. Ob jemand diesen Impuls erhält oder nicht... wer kann das beeinflussen?“
Erstmals wurde das Projekt bei einer Ausstellung von Pipistrello mit einigen wenigen Arbeiten in der Saalbaugalerie in Witten / Deutschland vorgestellt. Die erste offizielle Gesamtausstellung von „500 Jahre Beinkleid“ war im März 2012 im ungarischen Tiszaújváros.
Die Schau gibt einen imposanten künstlerischen Querschnitt durch die verschiedenen Modeerscheinungen aus fünf Jahrhunderten. Sie will aber keine Geschichte der Bein-Moden erzählen, sondern ein „Spiegelbild der Bekleidung“ sein. Der Betrachter erfährt etwas über den jeweiligen Zeitgeist und die gesellschaftliche Stellung der so Bekleideten. Es ist zugleich eine Geschichte der Geschlechterrollen.
Ergänzt wird „500 Jahre Beinkleid“ mit Exponaten aus einer weiteren eindrucksvollen Sammlung: Der Obervellacher Gerhard Steiner hat im Laufe der Zeit rund 600 Paar Schuhe von teilweise sehr prominenten zeitgenössischen Persönlichkeiten aus aller Welt zusammengestellt. Ein Teil dieser Sammlung wird nun ebenfalls im KunstRAUM Obervellach gezeigt.
Musikalisch umrahmt wird die feierliche Eröffnung von „500 Jahre Beinkleid“ am 13.4.2017 ab 19.00 vom Ensemble Blechquadrat, das im Jahr 2016 den Bundeswettbewerb „Prima la musica“ gewonnen hat. Die Ausstellung ist bis 12. Mai 2017 zu sehen.
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