26.10.2016, 09:30 Uhr

Meinung: Wo sind die Jungen und Mutigen?

WOCHE-Redaktionsleiterin Verena Niedermüller
Sonst wird immer gejammert. Zu wenig Kundenfrequenz, zu wenig Geschäft, zu viel Online-Bestellungen. Dem Unternehmer von heute geht es grundsätzlich "schlecht". Nun haben drei Unternehmer aus dem Bezirk einmal einen anderen Grund zum Jammern: Sie finden keinen Nachfolger, der ihren Betrieb übernimmt und müssen deshalb - voraussichtlich - zu Jahresende schließen.

Es handelt sich um Traditionsunternehmen, gut gehende Betriebe mit einem Kundenstock und Bekanntheit in der Region. Nun frage ich mich: Wo sind die Jungen und Mutigen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen? Wer hilft, eingesessene Betriebe in der Region zu erhalten, weiterzuführen und vielleicht sogar auszubauen? Die Infrastruktur und die Kunden wären vorhanden, es fehlt jetzt nur mehr der Schritt vorwärts.
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