Das Festival für Musik aus St. Pölten
musikSTPfestpval 2026
- musikSTPfestpval 2026 bot hervorragende Live-Bands aus St. Pölten
- Foto: Petra Ortner
- hochgeladen von Petra Ortner
St.Pölten. Zum sechsten Mal veranstaltete die Stadt gemeinsam mit dem Freiraum St. Pölten am Freitag, dem 24. Juli, am Ratzersdorfer See das musikSTPfestpval, das sich wirklich sehen und hören lassen kann. Sieben Bands und das „Young & Lost“ DJ-Kollektiv zum Abschluss präsentierten die musikalische Vielfalt der Stadt und dem Umland vor einem bunt durchmischten, begeisterten Publikum.
Durch das Festival moderierte „The Attic“-Sänger Felix Buchner.
In diesem Jahr eröffnete die Band Rusty Railgun mit einer Mischung aus Rock und Metal den Abend. Die selbstgeschriebenen Songs gehen gut ins Ohr, der Gesang der Frontfrau Bonnie Scotch hat etwas Fesselndes. Es ist eine Band, die man im Auge behalten sollte!
Satan’s Bananas feierten heuer ihr Debüt beim FeSTPval. Die neue Band des St. Pöltner Musikers Johannes Unterweger verbindet geschickt Rhythm & Blues mit Hardrock und Punkrock mit genug Raum für Improvisation. Man kann die Spielfreude der drei Musiker nicht nur hören, sondern regelrecht spüren. Das war ein überzeugendes Debüt.
Florian Hartl gehört zu den bekannten Größen in St. Pölten und weit darüber hinaus. Seit 25 Jahren ist der Multiinstrumentalist in zahlreichen Hardrock, Musical, Country, Folk und Rock-Bands tätig und spielte mit seiner Band Hartl (mit Paulus Unterweger und Hal West an den Gitarren und Daniel Letschka an den Drums) alte und neue Songs in der wunderschönen Kulisse des Ratzersdorfer Sees.
Johnny Cola – einer der aktivsten Musiker in St. Pölten – ist zurück, und hat die Band „die große Liebe“ mit dabei. Vor Jahren hat er den wilden Punkrocker aus Skeptic Eleptic-Zeiten an den Nagel gehängt und seine neue Leidenschaft entdeckt – Austropop-Songs, gewürzt mit einer Prise Punk und Chanson, für Herz und Hirn.
Die drei Musikerinnen, die als nächstes die Bühne stürmten, sind nicht nur musikalisch höchst interessant. Topsy Turvy treten in DIY Space-Age-Glam-Kostümen auf und wechseln für die Songs auch mal die Instrumente (Theresa Strohmer: Gitarre/Gesang/Keys, Victoria Aron: Bass/Gesang/Keys und Lena Pöttinger: Schlagzeug/Gesang). Ihr Garage-Punk, Surfrock, Vintagerock und Psychedelica-Mix macht gute Laune, das neue Album „Fighting the Ginormous Macho Nacho“ sei jedem Musikfan ans Herz gelegt.
Ein weiterer Multiinstrumentalist ist Fabian Kunstmann. Er komponiert, schreibt die Texte, spielt auch selbst alle Instrumente im Studio ein und singt natürlich auch. Im Dialekt. Musikalisch bewegt er sich mit seiner Band zwischen Indie-Rock, Austropop und Folk, garniert mit elektronischer Experimentierfreude.
Den Abschluss der Live-Performances machten dann keine Geringeren als Bakery. Trap, Boom-Bap, HipHop, Rap – mit „Back On The Map“ im Gepäck brachten die MCs Flo Knixx und Z-Ko gemeinsam mit Produzenten und DJ e.kwality die Besucher:innen noch einmal so richtig zum Abfeiern.
Den Festival-Ausklang durfte dann noch die Young & Lost DJ-Crew bestreiten. musikSTPfestpval 2026 war gelungen, spannend und abwechslungsreich – und das bei bestem Wetter.
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