St.Pölten
Bahnunterführung an der Ochsenburger Straße in Arbeit

Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten Matthias Stadler und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko besuchten am 5. Oktober die Baustelle für die Bahnunterführung an der Ochsenburger Straße in St. Georgen am Steinfelde.
  • Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten Matthias Stadler und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko besuchten am 5. Oktober die Baustelle für die Bahnunterführung an der Ochsenburger Straße in St. Georgen am Steinfelde.
  • Foto: Josef Vorlaufer
  • hochgeladen von Katharina Gollner

Am 5. Oktober starteten die Straßenbauarbeiten für die Bahnunterführung an der Ochsenburger Straße in St. Georgen am Steinfelde. In der Vergangenheit ist es an der Eisenbahnkreuzung Ochsenburger Straße immer wieder zu Unfällen gekommen. Mit der Baumaßnahme soll die Verkehrssicherheit erheblich erhöht werden.

ST. PÖLTEN (pa). Auf Grund der gegebenen Gefahrensituation an der Eisenbahnkreuzung im Zuge der Ochsenburger Straße in St. Pölten-St. Georgen/Steinfelde wurde eine Niveaufreimachung durch Errichtung einer Unterführung im Zuge der L 5102 (Ochsenburger Straße) unter der Landesstraße B 20 (Mariazeller Straße) und der ÖBB-Strecke Hainfeld-St. Pölten beschlossen.

Gefahren gezielt reduzieren

An der schienengleichen Eisenbahnkreuzung im Zuge der L 5102 Ochsenburger Straße in St. Pölten – St. Georgen und der Koschatgasse (nächst Ganzendorf) mit der parallel zur B 20 führenden ÖBB Strecke Hainfeld - St. Pölten ereigneten sich in den letzten Jahren immer wieder Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang. Aus diesem Grund haben das Land NÖ, die ÖBB Infrastruktur AG und die Stadt St. Pölten beschlossen, die niveaugleiche Eisenbahnkreuzung bei der Ochsenburger Straße und der Koschatgasse (hier nur für Kraftfahrzeuge) zu schließen und durch die Errichtung einer Unterführung unter der ÖBB-Strecke und der B 20 bzw. einer neuen Aufschließungsstraße zu ersetzen.

Die Pläne im Detail

Die neue Trasse der Landesstraße L 5102 mit einer Länge von rund 670 m beginnt nächst der Zantgasse. Von hier aus biegt die Trasse in einem Linksbogen Richtung Süden ab. Danach fällt die Trasse bis auf das bestehende Niveau der ehemaligen Schottergrube ab. Weiter führt die neue Trasse in einem Rechtsbogen (nächst der Baufirma Gruber und Fa. Henzl Media) Richtung Westen, wo sie unter der ÖBB-Bahnlinie Hainfeld-St. Pölten und unter der Landesstraße B 20 Mariazeller Straße geführt wird. Danach erfolgt der Anschluss an die bestehende B 20 mittels eines ansteigenden Rechtsbogens.

Weiters werden für die Fußgänger Stiegenanlagen errichtet, um die fußläufigen Verbindungen zu den Busbuchten möglichst kurz zu halten. Ein behindertengerechter Zugang ist entlang der gesamten Trasse durch einen einseitig kombinierten Geh- und Radweg ebenfalls gewährleistet.

Eine neue Aufschließungsstraße entsteht östlich der B 20 mit einer Länge von ca. 860 m. Sie beginnt gegenüber der Fa. Gruber in Richtung Süden, steigt nach einem Rechtsbogen ca. auf das Niveau der ÖBB-Bahnlinie Hainfeld-St. Pölten an, um anschließend nach einem Linksbogen in den bestehenden Weg entlang der ÖBB-Bahnlinie Hainfeld-St. Pölten Richtung Süden einzumünden.

Straßenbaumaßnahmen

Die Kronenbreite der neuen Landesstraße L 5102 beträgt 12,25 m, bestehend aus 7,0 m Fahrbahn-breite, Banketten, Grünflächen und einem kombinierten 3,0 m breiten Geh- und Radweg. Die lichte Durchfahrtshöhe im Zuge der neuen L 5102 beträgt 4,70 m. Dafür werden ca. 11.000 m³ Schüttmaterial, 12.000 m³ Erdaushub und rund 3.900 t Asphalt benötigt.
Die Kronenbreite der neuen Aufschließungsstraße beträgt 4,50 m. Dafür werden ca. 8.200 m³ Schüttmaterial und rund 2.000 t Asphalt benötigt. Weiters erfolgt nach der Baufertigstellung der Abtrag der Eisenbahnkreuzung an der Ochsenburger Straße und der Rückbau an der Koschatgasse durch die ÖBB.

Brückenobjekte

Das Brückenobjekt der B 20 wird als einfeldriges Rahmentragwerk ausgeführt und weist eine Länge von 16,65 m zwischen den Widerlagern und eine lichte Weite von 10,95 m auf. Die Gründung erfolgt mittels Bohrpfählen als Tieffundierung. Die Fahrbahnbreite auf dem Brückenobjekt beträgt 9,50 m zwischen den Randbalken.

Die Bauarbeiten der ÖBB-Brücke werden von der Fa. Strabag AG bzw. in Eigenriege durch die ÖBB ausgeführt. Die Straßen- und Brückenbauarbeiten seitens des Landes Niederösterreich und der Stadt St. Pölten haben nunmehr begonnen. Die Bauaufsicht für die ÖBB-Brücke wird von der ÖBB wahrgenommen. Die Bauaufsicht der Straßen- und Brückenbauarbeiten erfolgt durch das Land NÖ.

Die Gesamtkosten von rund € 6,7 Mio. werden zu je einem Drittel von Land NÖ, ÖBB und Stadt St. Pölten getragen.

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