Rot-Grün
Koalition bringt Überraschung in Wilhelmsburg

Rot-grüne Koalition in Wilhelmsburg: Sabine Hippmann und Bürgermeister Rudolf Ameisbichler (Mi.) freut es. | Foto: Petra Weichhart
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Vereinbarung: Künftig wollen Rot-Grün in Wilhelmsburg regieren.

WILHELMSBURG (pw). Die Koalitionsvereinbarung ist unterzeichnet. Künftig wollen in Wilhelmsburg SPÖ und GRÜNE an einem Strang ziehen.

"Wir brauchen ein tragfähiges Team und sind davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert", erklärt Bürgermeister Rudolf Ameisbichler.

Bisher hielt die SPÖ die absolute Mehrheit, durch die Stimmenverluste bei der Gemeinderatswahl Ende Jänner sind sie auf einen Partner angewiesen. Das Amt der Vizebürgermeisterin soll Sabine Hippmann (GRÜNE) übernehmen.

"Wir wollen uns mit dem Umweltressort auf das Zukunftsthema fokussieren. Derzeit wird aufgearbeitet, was besteht und was gebraucht wird, um dann die nötigen Projekte rasch umsetzen zu können", so Hippmann.

Und eine weitere Neuerung steht im Raum: Künftig sollen auch die Stadträte aufgestockt werden, um dem Wandel im kommunalpolitischen Bereich gerecht zu werden.

Opposition

Die ÖVP – seit der Gemeinderatswahl zweitstärkste Partei – zeigt sich überrascht: "Wir sind ganz klar gewählt worden, um eine Veränderung in Wilhelmsburg herbeizuführen, dafür werden wir alles tun, um das auch zu erreichen. Wir wollen für Wilhelmsburg arbeiten, das ist unsere große Motivation. Mit Rot-Grün wird es keine Veränderung geben, das hat halt doch den Anschein, dass nichts wichtiger ist als der Machterhalt um jeden Preis. Für Wilhelmsburg ist mit Rot-Grün Stillstand leider vorprogrammiert", erklärt VP-Spitzenkandidat Markus Holzer.

Rot-grüne Koalition in Wilhelmsburg: Sabine Hippmann und Bürgermeister Rudolf Ameisbichler (Mi.) freut es. | Foto: Petra Weichhart
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