Österreich und St. Pölten haben ein Klimaschutzproblem im Sektor Verkehr
S 34: St. Pöltens Beitrag zur Klimakrise

Nur mit einem klaren Bekenntnis zu einer Mobilitätswende kann eine nachhaltige Steigerung des Wertes und der Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraums St. Pölten erreicht werden.
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  • Nur mit einem klaren Bekenntnis zu einer Mobilitätswende kann eine nachhaltige Steigerung des Wertes und der Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraums St. Pölten erreicht werden.
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Seit 1990 ist im Verkehrssektor eine Zunahme der Treibhausgase um rund 67 Prozent in Österreich zu verzeichnen. (Quelle: Umweltbundesamt 2016). 30 Prozent der Treibhausgas-Emissionen stammen in Österreich aus dem Verkehrssektor. Während man im Gebäudebereich inzwischen Einsparungen erzielen konnte, zeichnet sich im Sektor Verkehr auch weiterhin keine Trendwende ab.

Wer Straßen sät wird Verkehr ernten

Die S 34 führt laut Umweltverträglichkeitsgutachten zu einem zusätzlichen regionalen Anstieg des Motorisierten Individualverkehrs (MIV) um über 20 Prozent. Weder Mariazeller Straße noch innerstädtische Verkehrswege werden wirksam entlastet. Ganz im Gegenteil sind rund um die S 34 Staus und Umwege vorprogrammiert, die sowohl die Menschen als auch das Klima noch mehr belasten. Bereits schwelende Konflikte zwischen Bevölkerung, Gewerbetreibenden und Regierung rund um den innerstädtischen Kfz-Verkehr und begrenzten Parkraum werden prolongiert und weiter verschärft.

Radlobby sieht die Politik in der Pflicht

St. Pölten steht heute verkehrspolitisch am Scheideweg. Die Stadtregierung hat die einmalige Gelegenheit, in ihrer Wahrnehmung gesellschafts- und klimapolitischer Verantwortung Stadtgeschichte zu schreiben, indem sie mit einer Absage an das sachlich längst nicht mehr rechtfertigbare Bauvorhaben S 34 den eigenen Weg in den Klima- und Verkehrskollaps doch noch abwendet. Nur mit einem klaren Bekenntnis zu einer Mobilitätswende kann eine nachhaltige Steigerung des Wertes und der Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraums St. Pölten erreicht werden.

Gelder richtig einsetzen

Allein der neun Kilometer lange S 34-Abschnitt soll nach derzeitigem Plan mindestens 200 Millionen Euro an Steuergeld verschlingen. Weitere kostspielige Anschlussprojekte binden bereits heute Budgetmittel der Stadt St. Pölten, die dringend für die Umsetzung umweltgerechter Mobilitätslösungen benötigt würden. So ist etwa das städtische Radwegenetz heute ein für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer unbefriedigendes Flickwerk. Dieses muss entwirrt und in eine durchgängige, sichere und effizient nutzbare Rad-Infrastruktur übergeführt werden.

S 34 stoppen

Die Radlobby St. Pölten unterstützt die Forderung verschiedenster Initiativen, die S 34 als ein längst überholtes Verkehrskonzept aus den 1970er Jahren endgültig zu verwerfen, statt dessen mit einer Mobilitätsvision 2024 zeitgemäße Mobilitätskonzepte abseits des MIV zu forcieren, und damit die Lebensqualität im Raum St. Pölten im Sinne aller Einwohnerinnen und Einwohner positiv weiterzuentwickeln.

Nur mit einem klaren Bekenntnis zu einer Mobilitätswende kann eine nachhaltige Steigerung des Wertes und der Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraums St. Pölten erreicht werden.
Die S 34 führt laut Umweltverträglichkeitsgutachten zu einem zusätzlichen regionalen Anstieg des Motorisierten Individualverkehrs (MIV) um über 20 Prozent.
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