19.10.2017, 12:36 Uhr

"Gefahr Herbst": Lenkerin kam bei Unfall glimpflich davon

Die Lenkerin kam mit einem Schock davon. (Foto: Thomas Heumesser)
UNTERRADLBERG (red). Feuerwehreinsätze halten sich an keine Zeitvorgaben oder Timeslots. Sie können nicht vorab geplant werden. Aber sobald sie stattfinden, werden sie zur Prime Time für die Einsatzkräfte.

Wie am Dienstagabend - als kurz nach 20.15 Uhr die Sirene ertönte, gab es für die Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Unterradlberg nur noch ein Programm – einen Verkehrsunfall. Im hügeligen Waldstück auf der Landesstraße Richtung Hain war eine Fahrerin mit ihrem Auto aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, das Fahrzeug landete abseits der Straße auf dem Dach.

Mit einem Schock davon gekommen

Wie es ein Film-Drehbuch nicht besser schreiben könnte, waren die drei nachkommenden Ersthelfer ein Arzt und zwei Feuerwehrmitglieder: Katrin Redlinghofer von der FF Unterradlberg und Thomas Heumesser von der FF Kleinrust-Fugging. Sie alle hielten sofort, um der Fahrerin zu helfen – die allerdings auf den ersten Blick unbeschadet das Unfallfahrzeug selbstständig verlassen konnte und scheinbar mit einem – dementsprechenden und nachvollziehbaren – Schock davongekommen war.

Nach einer Betreuung durch die Ersthelfer, weitere nachkommende Fahrzeuglenker und die binnen kurzer Zeit eingetroffene FF St. Pölten-Unterradlberg wurde die Unfalllenkerin zur weiteren Begutachtung und Beobachtung dem Rotes Kreuz Bezirksstelle Herzogenburg übergeben. Das Fahrzeug wurde gesichert und routinemäßig ein Brandschutz aufgebaut, bevor es von der Polizei begutachtet und durch die Feuerwehrmitglieder wieder auf seine Räder gewendet und sicher abgestellt wurde.

Vorsicht ist geboten

In einer solchen Situation hätte, nicht zuletzt aufgrund der im Herbst vorherrschenden Straßensituation (Feuchtigkeit, Blätter oder Verschmutzungen auf der Fahrbahn, etc.) weit Schlimmeres passieren können – deshalb an dieser Stelle ein Aufruf an alle Verkehrsteilnehmer, speziell jetzt und in den nächsten Monaten ganz besondere Vorsicht walten zu lassen.

Die Feuerwehr freut uns über dieses „Happy End“, dass bei diesem Verkehrsunfall niemand körperlich beträchtlich zu Schaden gekommen ist  und wünscht der Lenkerin und ihrer Familie alles Gute!

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