09.04.2017, 11:52 Uhr

„Haus der Frau“ seit 30 Jahren in St. Pölten aktiv

Doris Schmidl (Abg. z. NÖ Landtag) , Anna Durstberger (Obfrau des Vereines Haus der Frau), Renate Gamsjäger (Stadträtin), Christine Veit (Gemeinderätin), Maria Imlinger (Leiterin Haus der Frau), Ilona Trösl-Holzweber (Abg. z. NÖ Landtag), Mirzada Zupani (Gemeinderätin), Oberst Franz Bäuchler (Stadtpolizeikommando), Direktor Franz Gindler (Geschäftsleiter Raiffeisenbak Region St. Pölten), Matthias Adl (Vizebürgermeister) (Foto: Privat)

Das 30-Jahr-Jubiläum der katholischen Frauenbewegung wurde nun am Donnerstag in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Region St. Pölten am Europaplatz begangen.

ST. PÖLTEN (red). Vor mehr als 30 Jahren setzten Frauen in St. Pölten erstmal ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Mitglieder der katholischen Frauenbewegung erlebten in ihrer täglichen Arbeit, wie Frauen und Kinder in ihrer nächsten Umgebung leben mussten, denn diese wurden häufig misshandelt, eingesperrt oder sogar sexuell missbraucht.

Das 30-Jahr-Jubiläum wurde nun am Donnerstag in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Region St. Pölten am Europaplatz begangen. Unter der Regie von Frau Mag. Anita Lackenberger wurden die Geschichte und Veränderungen der letzten 30 Jahre filmisch unter dem Titel „Unschlagbar“ verarbeitet und aufgezeigt.

„Im Rückblick sieht man die erstaunliche Entwicklung. Wurde vor 30 Jahren die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung im ländlichen Raum noch angezweifelt – ist das Frauenhaus St. Pölten heute eine wichtige Einrichtung für die Landeshauptstadt St. Pölten und das Land NÖ“, so die Leiterin Maria Imlinger.

Die Sensibilität und der Umgang mit „Gewalt an Frauen“ haben sich gravierend verändert – und sind eine Erfolgsgeschichte. An der Notwendigkeit einer solchen Einrichtung hat sich jedoch leider nichts geändert. Im letzten Jahr mussten 81 Frauen mit 93 Kindern Schutz im Frauenhaus suchen. Nur durch die Kooperation und Unterstützung vieler ist es möglich, dass Frauen und ihre Kinder erfolgreich in eine gewaltfreie Zukunft gehen können.

Im Anschluss an den sehr bewegenden offiziellen Teil, lud die Raiffeisenbank zu einem Schmankerlbuffet der „gaumenfreunde.at“ Tanja und Thomas Müllner aus Unterwölbling, das den entspannten Rahmen zu Kommunikation, Erinnerungen und Austausch bot.

Weitere Artikel aus dem NÖ Zentralraum finden Sie hier.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.