05.11.2017, 13:10 Uhr

Karate-Weltmeisterschaft: Neulengbacherin und St. Pöltnerin erhielten Bronze

Die St. Pöltnerin Kristin Wieninger und die Neulengbacherin Funda Celo (Foto: UKC Zen Tai Ryu HAK)
ST. PÖLTEN (red). Die Medaillen bei der Jugend-und Junioren-Weltmeisterschaften in Teneriffa brachten für die beiden UKC Zen Tai Ryu HAK-Athletinnen Kristin WIENINGER (U21) und Funda CELO (U16) in der WKF-Weltrangliste einen gewaltigen Sprung nach vorne: Beide Spitzensportlerinnen rangieren unter den TOP TEN und nehmen aktuell den DRITTEN RANG ein, was es in der Sportgeschichte der rot-weiß-roten KATA bislang noch nicht gegeben hat.

World Ranking: Platz drei für Celo

Die Neulengbacherin Funda Celo hat heuer nach einem intensiven und umfangreichen Sommertraining mit Seriensiegen bei den internationalen Herbstturnieren darauf hingewiesen, dass sie ganz nach oben will. Die WM-Silbermedaille war erst der Anfang. Nun rangiert sie im World Ranking U16 als beste Europäerin (!) hinter Weltmeisterin Mirisa Ochuchi (Japan) und der US-Meisterin Zoe Meszaro auf Platz drei. Noch im November muss sie aus Altersgründen bei den Juniorinnen (U18) starten, und ein spannendes Qualifikationsspiel für die kommenden Jugend-WM in der russischen Olympiastadt Sotchi beginnt.

St. Pöltnerin auf WM-Podest

Bei der St. Pöltnerin Kristin Wieninger verlief der Sommer völlig anders. Sie hatte den Grundwehrdienst beim Österreichischen Bundesheer abzuleisten und konnte ihre WM-Vorbereitung erst Mitte August beginnen. Die Routine half der Heeressportlerin rechtzeitig Top-Form zu erreichen und mit Bronze erstmals aufs WM-Podest zu springen. Der aktuelle dritte Platz im World Ranking hinter Weltmeisterin Lidia Rodriguez Encabo (Spanien) und Europameisterin Dilara Bozan aus der Türkei - noch vor den sieggewohnten Asiatinnen - zeigt an, dass auch sie in der Weltspitze gelandet ist.
„Man hat uns jahrzehntelang weismachen wollen, es sei nicht möglich im Kata-Bewerb ganz nach vorne zu kommen. Unsere Kata-Ladies zeigen an, dass noch mehr möglich ist!“ freut sich LZ-Cheftrainer Erhard Kellner mit Blick auf die nächsten großen Aufgaben: 2018 gibt es wieder WM der allgemeinen Klasse.

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