Weitensfeld
Neue Tierärztin im alten Postgebäude

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Ksenija Steiner belebt das alte, leerstehende Postgebäude in Weitensfeld mit ihrer Tierarztpraxis.

WEITENSFELD (stp). Seit Anfang des Jahres 2019 führt die Tierärztin Ksenija Steiner ihre Praxis im alten Postgebäude neben dem Gemeindeamt. Die gebürtige Slowenin lebt schon seit 2018 in Weitensfeld und hat bis Dezember in den Räumlichkeiten des ehemaligen Tierarztes Peter Faffelberger gearbeitet.

Steiner, die sowohl große Tiere als auch Kleintiere wie Hunde oder Katzen behandelt, will für ihre Kunden eine Tierärztin mit Herz sein und sich für alle die entsprechende Zeit nehmen. "Es macht einen großen Unterschied ob man mit dem Herzen dabei ist oder einfach nur seinen Job macht", weiß Steiner aus eigener Erfahrung.

Expertin in Sachen Fortpflanzung

Zudem gilt sie als Expertin im Bereich der Forpflanzung und Fruchtbarkeit - auch bei Kleintieren. Sie selbst betreibt seit über 20 Jahren die Zucht von Berner Sennenhunden. "Wenige Tierärzte beschäftigen sich mit dieser Thematik im Kleintierbereich", betont Steiner, die auch sonst alle standardmäßigen tiermedizinischen Behandlungen anbietet. Für die neue Praxis hat sie sich zudem ein eigenes Gas-Narkosegerät angeschafft. Impfungen, Trächtigkeitsuntersuchungen, Routinebehandlungen oder kleine chirurgische Eingriffe sind bei ihr möglich.

Aufgrund vieler aktueller Fälle warnt sie auch im Umgang mit möglichen Giftködern am Wegesrand. "In erster Linie sollte man natürlich vermeiden, dass ein Hund überhaupt etwas frisst. Sollte das dennoch passieren, muss man bei einem Verdacht sofort zum Tierarzt", betont die Expertin. Besondere Gefahr geht von Ratten- oder Schneckengift aus, da diese Toxine einen süßlichen Geruch haben, der für Hunde anziehen wirkt. "Es hat leider zugenommen. Das zeigen nicht nur die vermehrten Berichte in den Medien, sondern auch die Arbeit in der Praxis", so Steiner.

Vorerst betreibt sie die neue Praxis alleine, weshalb sie Termine in der Praxis nur nach Vereinbarung annimmt. "Ich mache die administrative Arbeit und bin viel bei Landwirtschaften in der Gegend unterwegs. Deshalb kann ich nicht immer in der Praxis sein", so Steiner.

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