Knalleffekt
Zukunfts-Konzept "Straßburg 2.0" ist gestorben!

Projekt gestorben! Keine weitere Zusammenarbeit zwischen Projektentwickler Gigacher (links) und Bürgermeister Franz Pirolt
  • Projekt gestorben! Keine weitere Zusammenarbeit zwischen Projektentwickler Gigacher (links) und Bürgermeister Franz Pirolt
  • hochgeladen von Stefan Plieschnig

Aus für Zukunftskonzept "Vision Straßburg 2.0"! Projektentwickler Bernhard Gigacher hat die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Straßburg beendet. 30.000 Euro waren bisher für die Entwicklung des Tourismus-Konzeptes veranschlagt.

STRASSBURG (stp). Die "Vision Straßburg 2.0" hat seit der Konzept-Präsentation im April polarisiert. Hexenverbrennungen und eine magische Welt unter der Marke "Saganda" sollten das neue Tourismus-Konzept für die Gemeinde Straßburg werden. Verantwortlich dafür zeigte sich Unternehmens- und Markenentwickler Bernhard Gigacher, der von Bürgermeister Franz Pirolt mit der Entwicklung eines Zukunftskonzeptes beauftragt wurde.

Investition von 30.000 Euro war beschlossen

Jetzt kam es zum Knalleffekt: Gigacher hat die Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde beendet. "Nach einem umfangreichen Telefonat hat Bernhard Gigacher die Zusammenarbeit mit uns aufgekündigt", bestätigt Bürgermeister Franz Pirolt. Bisher wurden 30.000 Euro für die langfristige Konzeption sowie in die Organisation eines E-Sports Event am 9. November auf Schloss Straßburg veranschlagt. Laut Pirolt seien allerdings nur 7.000 Euro für die bisher erbrachten Leistungen ausgegeben worden.

Das Event wird nun abgesagt, auch alle bisherigen Schritte in der Entwicklung wurden beendet. "Vorerst ist das alles vom Tisch, die Summe ist zum Glück überschaubar", fährt Pirolt fort. Im Bereich der Zukunftsentwicklung der Gemeinde stehe man nun wieder am Anfang. Man wolle als nächsten Schritt den Burgberg in Angriff nehmen. 

Bernhard Gigacher: "Arbeit beendet"

"Wir haben ein sehr gutes Einvernehmen mit der Stadtgemeinde Straßburg. Es gibt aber Sachverhalte, die unterschiedlich aufgefasst werden. Deshalb wird die Arbeit beendet", bestätigt auch Bernhard Gigacher das Ende der Zusammenarbeit und weiter: "Das Projekt in Straßburg war mir sehr wichtig. Derzeit gibt es aber Dinge, welche die Gemeinde für sich selbst klären muss." 

Spendier: "Bisherige Schritte unbrauchbar"

Für Vzbgm. Mario Spendier (ÖVP) ein klares Zeichen, dass die Ausrichtung von Straßburg als Tourismus-Gemeinde der falsche Weg sei. In der letzten Gemeinderatssitzung reichte die ÖVP bereits einen Änderungsantrag für das Konzept ein, der abgelehnt wurde. Diesen wolle man nun überarbeiten. "Wir sind der Meinung, dass Straßburg eine Stadtentwicklung braucht – aber nicht im Tourismus, sondern im Bereich Wohnen", sagt Spendier.

Die bisherigen Schritte in der Entwicklung von "Straßburg 2.0" seien zudem unbrauchbar. "Zum einen hat Bernhard Gigacher die Rechte an der Marke, zum anderen gehen diese Schritte in die falsche Richtung. Das, wofür die 30.000 Euro ausgegeben wurden, ist für uns nicht verwertbar", so Spendier.

Nächster Gemeinderat am 29. Oktober

Für die nächste Gemeinderatssitzung am Dienstag, 29. Oktober, steht "Straßburg 2.0" auf der Tagesordnung. "Ich werde über die getroffenen Entscheidungen dort sicher berichten", so Bgm. Pirolt.

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