Gesunde Schule OÖ: Zwei Schulen im Bezirk ausgezeichnet

Markus Peböck, Gertrude Jindrich, Christine Haberlander, Dr. Andrea Wesenauer und Vertreterinnen der PVS St. Anna.
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  • Markus Peböck, Gertrude Jindrich, Christine Haberlander, Dr. Andrea Wesenauer und Vertreterinnen der PVS St. Anna.
  • Foto: Peter Christian Mayr (Cityfoto)
  • hochgeladen von Sandra Kaiser

Am 29. Mai wurde in den Redoutensälen in Linz das Gütesiegel „Gesunde Schule Oberösterreich“ vergeben. Das Gütesiegel wird an jene Schulen verliehen, die sich in der Schulischen Gesundheitsförderung besonders hervortun. Überreicht wurde das Gütesiegel von Landesrätin Christine Haberlander, der Direktorin der OÖGKK Andrea Wesenauer und der Landesschulärztin Gertrude Jindrich. "Wir wollen mit dem Gütesiegel ‚Gesunde Schule OÖ‘ die Gesundheitsförderung in den Schulen fest verankern", sind sich Landesrätin Haberlander, Direktorin Wesenauer und Dr.in
Jindrich einig.

Die Maßnahmen der Schulen wurden von einer Fachjury begutachtet und
mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Die Privat VS St. Anna darf nun für drei Jahre das Gütesiegel verwenden. Die VS Adlwang wurde bereits zum dritten Mal mit dem Gütesiegel ausgezeichnet.
Gesunde Schulen in Oberösterreich sind untereinander vernetzt und können dadurch wertvolle Erfahrungen austauschen und voneinander profitieren. Sie arbeiten bei ihrer Weiterentwicklung mit Schulärzten, anderen Schulgesundheitsdiensten, bei Bedarf mit externen Einrichtungen und Gesundheitsexperten zusammen. Bei den Aktivitäten wird besonderer Wert auf die Nachhaltigkeit und eine gesunde Mischung zwischen verhaltens- und verhältnisorientierten Maßnahmen gelegt. Jede Schule engagiert sich in den Bereichen Ernährung, Bewegung, psychosoziale Gesundheit, Suchtprävention,
Rahmenbedingungen und LehrerInnengesundheit. Bei der Umsetzung der
Maßnahmen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. „Bewegte Pausen“, „bewegter Unterricht“ oder eine gesunde Jause gehören in gesunden Schulen bereits zum Standard. In der Pause werden die Kinder auch durch Hilfsmittel wie Pedalos oder Jonglierbälle angeregt, sich mehr zu bewegen. Dadurch kann man sich in der Unterrichtseinheit wieder besser konzentrieren. Zum Trinken gibt es meist Wasser oder ungesüßten Tee, oftmals sogar in vorbereiteten Plastik-Flaschen auch
während des Unterrichts. Ein gutes Zusammenleben in der Schule ist eine Grundvoraussetzung für einen ordentlichen Lernerfolg. Aktivitäten zur Gewaltprävention wie eine Friedenstreppe, mit deren Hilfe die Kinder lernen können, wie ein Konflikt ohne Gewalt gelöst werden kann, sind dafür bestens geeignet.
Suchtpräventions-Projekte, die vor allem die Stärkung des Selbstbewusstseins zum Inhalt haben, werden ebenfalls in vielen Schulen umgesetzt.

Markus Peböck, Gertrude Jindrich, Christine Haberlander, Dr. Andrea Wesenauer und Vertreterinnen der PVS St. Anna.
Markus Peböck, Gertrude Jindrich, Christine Haberlander, Andrea Wesenauer und VertreterInnen der VS Adlwang.

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