"Viele schöne Sommertage"
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Um die Steyrer Schwimmschule kümmert sich der Verein Freunde der Schwimmschule Steyr.
STEYr. Die Freizeit-Oase ist ein Erbe aus der Werndl-Zeit. Direktor Josef Werndl errichtete für Werksarbeiter der Steyr-Werke im Jahre 1874 im Wehrgraben die „Josef Werndl’sche Schwimm- & Badeanstalt“. Im Jahre 1999 verkaufte Frank Stronach für die Steyr-Daimler-Puch AG die defizitäre Badeanstalt an den neu gegründeten „Verein Freunde der Schwimmschule“ um einen österreichischen Schilling. Der Gründer des Vereins ist Altbürgermeister der Stadt Steyr Hermann Leithenmayr, der zugleich auch als Obmann fungierte. Nach seinem Ableben im Jahr 2010 übernahm diese Tätigkeit der Altvizebürgermeister Gerhard Bremm. Die Schwimmschule verzeichnete im Vorjahr 39.500 Besucher und damit eine hervorragende Frequenz. "Wir haben letztes Jahr eine schwarze Null geschrieben", ist Bremm stolz, dass das Bad so gut läuft. Größere Investitionen wurden schon vor etlichen Jahren abgeschlossen. "Nach dem Hochwasser 2002 waren die Schäden groß. Die Kabinen und das Becken wurden saniert." Das ehemailige Arbeiterbad hat keine Heizanlage für das Wasser. "Wir haben einen eigenen Brunnen und arbeiten mit sehr wenig Chemie. Wenn das Wasser zu warm wird, wird Frischwasser zugelassen". Der Verein hat rund 550 Mitglieder. Dass der Verein die Schwimmschule erhalten kann, ist der Unterstützung von Sponsoren zu verdanken. „Die Stadt Steyr ist hier eine wesentliche Hilfe. Ich danke allen Mitgliedern, Unterstützern und Gästen für ihre Treue“, so Obmann Gerhard Bremm. Sein Wunsch für die Zukunft: "Viele schöne Sommertage und dass wir weiterhin viele junge Badegäste haben". schwimmschule-steyr.at
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