03.11.2016, 03:00 Uhr

"Wir wären gerüstet"

(Foto: Peter Röck)

Die Feuerwehr Moosgraben ist als Heuwehrstützpunkt für vier Bezirke zuständig.

MARIA NEUSTIFT. 57 aktive Mitglieder, 11 Jungfeuerwehrmitglieder und 12 Mitglieder der Reserve zählt die FF Moosgraben, die zur Gemeinde Maria Neustift gehört. "Zu unserem Einsatzgebiet gehören die Gemeinden Maria Neustift, Waidhofen und Gaflenz", sagt Kommandant Franz Krenn. Die Art der Einsätze beläuft sich von Verkehrsunfällen über Brände bis hin zu technischen Einsätzen. "Die Verkehrsunfälle sind aber mehr geworden", so Krenn. Das Besondere an der FF Moosgraben: Die Wehr ist ein Heuwehrstützpunkt. Sie kommt zum Einsatz, wenn ein Futterstock zu Überhitzen beginnt. Eine solche Überhitzung könnte auch bis zu einem Brand führen. "Wenn ein Heustock über 70 Grad heiß wird, werden wir gerufen. Dann wird der Heustock abgesaugt und belüftet", erklärt Krenn. Seit 1975 hat die FF Moosgraben diese Funktion und ist für die vier Bezirke Steyr-Stadt, Steyr-Land, Linz-Land und Kirchdorf zuständig. Nur neun Messgeräte dieser Art gibt es in Oberösterreich. "Diese Einsätze sind aber, seitdem es Siloballen gibt, zurückgegangen. Jetzt werden wir nur mehr zum Kontrollieren der Temperatur im Heustock gerufen." Auch bei anderen Wehren ist die FF Moosgraben zu Gast, um das Messgerät vorzuführen. In Sachen Nachwuchs kann die FF Moosgraben nicht klagen. "Wir haben das Glück, dass wir außerhalb vom Ort sind und wir haben viele Junge, deren Eltern auch schon bei der Feuerwehr sind". Mädchen beziehungsweise Frauen gibt es bei der FF Moosdorf noch nicht. "Wir haben 2008 das Feuerwehrhaus umgebaut und dabei alles auch für die Frauen gerichtet. Wir wären also gerüstet", so Krenn.
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