Kleine Epidemie in Trins

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TRINS (cia). Kurz vor Beginn der Sommerferien hat im Kindergarten Trins eine sogenannte kleine Epidemie um sich gegriffen. Etwa die Hälfte der Kinder mussten laut Kindergärtnerin Marlene Peer aufgrund der Hand-Fuß-Mund-Krankheit zuhause bleiben.

Dabei handelt es sich um eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die zwar hoch ansteckend, aber nicht meldepflichtig ist. Die auch als "falsche Maul- und Klauenseuche" bekannte Erkrankung tritt vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten bei Kleinkindern auf. So kommt es besonders in Kindergärten zu einer schnellen Verbreitung.

Die Symptome sind meistens eher harmlos und grippeähnlich mit leichtem Fieber. Zusätzlich kommt es zu einem Ausschlag mit Bläschen an den Händen, Füßen und in der Mundhöhle. Besonders die Bläschen in der Mundhöhle sind äußerst schmerzhaft für die betroffenen Kinder.

Meistens erkranken die Befallenen nach drei bis sechs Tagen, was aber auch länger dauern kann. Trotzdem ist man aber schon Tage vor Ausbruch der Krankheit selbst ansteckend. Übertragen werden die Viren über Kontakt. Deshalb ist sowohl im Kindergarten als auch zuhause eine strenge Beachtung der Hygienevorschriften notwendig. Betroffene Kinder sollen beispielsweise nicht das selbe Handtuch benutzen wie der Rest der Familie.

Da die Krankheit im Regelfall von selbst abheilt, ist keine besondere Therapie notwendig. Behandelt werden also nur die Symptome. Gerade wegen des juckenden Ausschlags muss darauf geachtet werden, dass sich die Kinder nicht aufkratzen, sonst laufen sie Gefahr, sich komplizierte zusätzliche Infektionen einzuhandeln.

Inzwischen sind die Kindergartenkinder in Trins alle wieder wohlauf.

Autor:

Arno Cincelli aus Innsbruck

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