Ab in den Süden
Brenner-Sperre wirft Schatten voraus: Bereits Freitag lange Staus

Die ASFINAG rechnet rund um die Sperre der A13 am Samstag mit massiven Verkehrsbehinderungen. Auch auf den Ausweichrouten werden lange Staus erwarte | Foto: Screenshot/ASFINAG
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  • Die ASFINAG rechnet rund um die Sperre der A13 am Samstag mit massiven Verkehrsbehinderungen. Auch auf den Ausweichrouten werden lange Staus erwarte
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Schon einen Tag vor der angekündigten Sperre der Brenner Autobahn (A13) hat sich die Verkehrslage im Westen Österreichs deutlich verschärft. Am Freitagvormittag bildete sich vor der Luegbrücke ein rund zehn Kilometer langer Stau. Laut ASFINAG entsprach die Situation den Erwartungen, da viele Reisende ihre Fahrten bereits vorgezogen haben. Seit Freitag, 7 Uhr, ist die Luegbrücke zweispurig befahrbar, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen.

TIROL. Massive Verkehrsprobleme erwartet. Für Samstag, 30. Mai 2026, rechnet die ASFINAG mit massiven Behinderungen entlang des gesamten Brennerkorridors. Grund dafür ist die Demonstration auf der A13, die zwischen 11 und 19 Uhr zu einer Sperre führen wird. Die ASFINAG empfiehlt daher eindringlich, Fahrten nach beziehungsweise über Österreich und Tirol nach Möglichkeit zu vermeiden oder auf andere Tage zu verschieben.

Auch Ausweichrouten bereits an der Belastungsgrenze

Besonders problematisch sei laut ASFINAG, dass auch die alternativen Nord-Süd-Verbindungen stark belastet sein werden. Die Tauern Autobahn (A10) und die Pyhrn Autobahn (A9) seien bereits ohne zusätzlichen Umleitungsverkehr stark frequentiert. Reisende müssten deshalb auch dort mit stundenlangen Verzögerungen und teilweise Stillstand rechnen.

Bereits am Freitag kam es vor der Luegbrücke zu kilometerlangen Verzögerungen. Viele Reisende zogen ihre Fahrten wegen der angekündigten Sperre der A13 vor. | Foto: Symbolbild: MeinBezirk/sprenger
  • Bereits am Freitag kam es vor der Luegbrücke zu kilometerlangen Verzögerungen. Viele Reisende zogen ihre Fahrten wegen der angekündigten Sperre der A13 vor.
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Als zusätzliche Belastung gelten Ferienüberschneidungen in mehreren deutschen Bundesländern, darunter Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Gleichzeitig steht in Italien am 2. Juni ein Feiertag bevor. Dazu kommt eine Großveranstaltung in Innsbruck mit zehntausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

ASFINAG bereitet umfangreiche Maßnahmen vor

Die ASFINAG kündigte ein umfangreiches Maßnahmenpaket entlang der betroffenen Strecken an. Entlang der Tauernautobahn werden zusätzliche Traffic Manager und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Autobahnmeistereien im Einsatz stehen. Zudem gelten zusätzliche Abfahrtsverbote analog zum Sommerreiseverkehr.

In Tirol werden alle vier Autobahnmeistereien mit verstärkter Präsenz arbeiten. Auch geplante Nachtsperren beim Landecker Tunnel werden aufgehoben, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Die österreichweite Verkehrsmanagementzentrale in Inzersdorf wird personell aufgestockt.

Alexander Holzedl, Pressesprecher der ASFINAG für Tirol und Vorarlberg, betonte am Freitag, gegenüber MeinBezirk:

„Wir haben alles getan, um die Situation bestmöglich abwickeln zu können“.

Freitag, Samstag und Sonntag würden intensive Verkehrstage werden. Die ASFINAG habe auch dafür ein breites Maßnahmenpaket vorbereitet.

Empfehlung: Fahrten verschieben und mehr Zeit einplanen

Wer seine Reise nicht verschieben kann, sollte laut ASFINAG deutlich mehr Zeit einplanen, Stoßzeiten möglichst meiden sowie ausreichend Treibstoff beziehungsweise Ladezeit und Getränke mitführen. Besonders entlang der Ausweichrouten A10 und A9 müsse mit langen Wartezeiten gerechnet werden.

Auch für Sonntag rechnet die ASFINAG weiterhin mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und verweist auf ihre Empfehlungen zur Reiseplanung.

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