Sage

Beiträge zum Thema Sage

Noch heute erinnern dunkle Flecken an Boden und Wänden der Bluthalle an das Massaker, das sich einst in der Burg ereignete. | Foto: flying-videos.at
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Burgenland Legenden
Liebe, Verrat und die Bluthalle in Lockenhaus

Vor sechshundert Jahren stand das Schloss Lockenhaus, damals im Besitz der Tempelritter, im Mittelpunkt einer dramatischen Belagerung. Die Truppen des ungarischen Königs Karl Robert versuchten über fünf Monate hinweg wiederholt, die Burg einzunehmen, doch die Verteidiger schlugen alle Angriffe zurück. LOCKENHAUS. Die Burgbewohner und Tempelritter zeigten außergewöhnlichen Mut. Dreißigmal versuchten die königlichen Truppen, in die Burg einzudringen – jedes Mal erfolglos. Doch der Vorrat an...

Mit roher Gewalt verschleppten die Türken die beiden Söhne sowie die Mutter und das Baby. | Foto: Symbolfoto: Unsplash
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Burgenland-Legenden
Die zwei Abtrünningen aus der Martkgemeinde Wiesen

Eine Sage aus Wiesen erzählt von den dramatischen Ereignissen des Jahres 1683 während des Türkenzuges nach Wien. Im Mittelpunkt steht das bewegende Schicksal der Familie Mahlfleisch zwischen Heimatverlust, Fremde und Rückkehr.  WIESEN. Im Jahr 1683 kamen seltsame Gestalten, mit weiten Röcken und Hosen bekleidet, krummen Säbeln an der Seite und mit aus bunten gewickelten Turbanen auf dem Kopf, nach Wiesen. Es waren nach Wien ziehende Türken. Viele der Dorfbewohnenden verließen den Ort und...

Die Darstellung der Frau mit der Schlange diente einst als öffentliche Mahnung. | Foto: Pixabay
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Burgenland Legenden
Die Frau mit der Schlange - eine Sage aus Markt St. Martin

Eine der bekanntesten Sagen aus der Region erzählt von einer reichen Bäuerin, deren Geschichte noch heute die Menschen in Markt St. Martin beschäftigt. Sie spielt am Fronleichnamstag, einem hohen kirchlichen Feiertag, und trägt eine deutliche moralische Botschaft. MARKT ST. MARTIN. Der Überlieferung zufolge schickte die Bäuerin an diesem Tag ihre Magd aufs Feld, um Klee zu holen. Die Magd aber weigerte sich, solange die Sichel, die sie in die Luft werfen sollte, nicht von selbst wieder zu Boden...

Eine übergroße Nachbildung des sagenhaften "Goldenen Schuhs" ist das Wahrzeichen des Limbacher Sagenerlebniswegs. | Foto: Verschönerungsverein Limbach
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Warum man in Limbach in einem goldenen Schuh sitzen kann

Ein Wanderweg führt weit in eine Vergangenheit zurück, in der Feen und Bergmännlein lebten und in der ein goldener Schuh von einer hohen goldenen Brücke fiel. LIMBACH. Apfelpanoramaweg, Greuternrunde, Fitnesstour: Neun verschiedene Wege bilden das Wanderwegenetz des Erholungsorts. Die Wurzel für den Namen von einem der neun liegt tief in der Vergangenheit: der Sagenerlebnisweg. Auf einer Länge von 4,9 Kilometern führt er an zehn Stationen mit Informationstafeln vorbei, die die Entstehung des...

Ein Hirtenbub aus Forchtenstein nahm laut einer Legende die Hilfe einer Hexe an - dies hatte fatale Folgen. | Foto: Symbolfoto: Unsplash
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Der verhexte Hirtenbub aus der Gemeinde Forchtenstein

Ein Forchtensteiner Hirtenbub hatte Probleme, seine Kühe ordentlich zu hüten. Als ihm eine alte Frau anbot, ihm zu helfen, nahm er dies dankend an. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellte, denn das alte Weib war eine Hexe und legte einen Zauber auf den jungen Hirtenbub. Glücklicherweise konnte der Prior aus dem Forchtensteiner Kloster den Hexenbann brechen. FORCHTENSTEIN. Der Resch Schurl war ein armer Halterbub. Neben dem Forchtensteiner Schloss hütete er die Kühe der Bauern. Das wäre ja...

Die Annakapelle anno dazumal  | Foto: Dir. Purth/Gemeinde Gattendorf
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Himmlische Erscheinung in der Annakapelle bei Gattendorf

Auf einer kleinen Anhöhe – im Sommer eingerahmt von Sonnenblumen- und Kukuruzfeldern – liegt zwischen Neudorf und Gattendorf die der heiligen Anna geweihte Kapelle. Die Legende der Kapelle führt ins 12. Jahrhundert zurück.  GATTENDORF. Viele Wissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ob diese Legende wahr ist oder nicht – einiges spricht dafür, manches dagegen. Allerdings gab es sogar Funde von Münzen, die aus dem 12. Jahrhundert stammen und von den Babenbergern hergestellt wurden.  Große...

Beim "Goldenen Schuh" am Limbacher Sagenweg: Martina Ernst, Karin Gaal und Daniela Weber (von links).
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Sagenerlebnisweg
Limbach lädt ein zum "sagenhaften" Wandern

Wer ein sagenhaftes Wandererlebnis sucht, könnte sich das Gasthaus Kroboth in Limbach als Ausgangspunkt vornehmen. Dort beginnt nämlich der "Sagenerlebnisweg", der auf knapp sechs Kilometern Strecke zum Erkunden der Hügellandschaft einlädt. Zehn Stationen befinden sich auf dem Themenweg, der auf interaktive Weise die Entstehung des Baches erzählt, dem der Ort Limbach seinen Namen verdankt. Grundlage bildet die Sage „Der goldene Schuh“, die seit vielen Generationen bekannt ist. Der goldene...

„Die Entstehung von Bad Tatzmannsdorf“ Fresko von Paul Rehling. Zu sehen im Ortsteil Sulzriegel in Bad Tatzmannsdorf.
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Die Sage vom heilkräftigen Wasser.

... In Oberwart lebte einmal ein berühmter Arzt, von dem gesagt wurde, dass er alte Leute mit einem Wundermittel heilen könnte. Er gab seinen Kranken heilkräftiges Wasser zu trinken, aber er verriet nicht, aus welcher Quelle das Wasser kam. Und weil er immer nur heimlich in finsteren Nächten das Wasser holte, wusste niemand, dass es eine Quelle im Sumpf bei Tatzmannsdorf war. Freilich sahen die Leute manchmal im Sumpf ein Licht aufleuchten. Sie hüteten sich aber davor, dorthin zu gehen. So kam...

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