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Jubiläum
380 Jahre Schützenkompanie Zirl – Tradition bewahren, Zukunft gestalten

Die Schützenkompanie Zirl feiert ihr 380-jähriges Bestehen und blickt dabei auf eine lange Geschichte und gelebte Tradition zurück. | Foto: Schützenkompanie Zirl
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  • Die Schützenkompanie Zirl feiert ihr 380-jähriges Bestehen und blickt dabei auf eine lange Geschichte und gelebte Tradition zurück.
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Seit 380 Jahren sind die Schützen ein fester Bestandteil der Zirler Dorfgeschichte. Das Jubiläum bietet Anlass, auf die lange Tradition zurückzublicken und gleichzeitig nach vorne zu schauen. Unter dem Motto „Mut. Gemeinschaft. Zukunft.“ spricht Obmann Thomas Wild über die Geschichte der Kompanie, ihre Werte und die Bedeutung des Schützenwesens für die Zukunft.

380 Jahre Tradition: Obmann Thomas Wild über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Zirler Schützen. | Foto: Schützenkompanie Zirl
  • 380 Jahre Tradition: Obmann Thomas Wild über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Zirler Schützen.
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MEINBEZIRK: Die Schützenkompanie Zirl blickt auf eine 380-jährige Geschichte zurück. Was bedeutet dieses Jubiläum persönlich für Sie als Obmann?
THOMAS WILD: Persönlich bedeutet es mir sehr viel, weil die Schützenkompanie Zirl auch ein wichtiger Teil meiner eigenen Familiengeschichte ist. Viele meiner Familienmitglieder waren und sind aktive Mitglieder unserer Kompanie.

Ich sehe dieses Jubiläum nicht nur als Blick zurück, sondern auch als Auftrag für die Zukunft. Wir dürfen stolz auf die Tradition und die Leistungen der Generationen vor uns sein, müssen aber ebenso dafür sorgen, dass unsere Werte und unser Vereinsleben auch für die kommenden Generationen lebendig bleiben. Heute dürfen wir ein Teil dieser langen Geschichte sein – und ich empfinde es als unsere Aufgabe, dieses Erbe mit Respekt zu bewahren und gleichzeitig weiterzuentwickeln.

Die Wurzeln der Kompanie reichen bis ins Jahr 1646 zurück. Welche Stationen der Geschichte der Zirler Schützen sind aus Ihrer Sicht besonders prägend gewesen?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Generationen vor uns sind mit ihrem höchsten Gut, ihrem Leben, für unsere Werte eingestanden. In der heutigen Zeit müssen wir das dankenswerterweise nicht mehr, sind dafür jedoch mit anderen Herausforderungen konfrontiert. Vermutlich würde jeder, den man diese Frage stellt, eine andere Antwort geben. Für mich persönlich ist sehr prägend, dass mein Urgroßvater 60 Jahre lang Fähnrich dieser Kompanie war. Obwohl ich ihn selbst nicht persönlich kennenlernen durfte, verbindet mich mit ihm die Arbeit in der Kompanie und das Einstehen für dieselben Werte.

380 Jahre Geschichte und Tradition: Die Schützenkompanie Zirl feiert ihr Jubiläum und blickt zugleich nach vorne. | Foto: Schützenkompanie Zirl
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Ein weiterer prägender Abschnitt der jüngeren Geschichte war sicherlich die Zeit, in der die Zirler Schützen einige Jahre nicht Teil des Tiroler Schützenbundes waren. Diese Entscheidung wirkt teilweise bis heute nach, auch wenn die heute handelnden Personen dafür keine Verantwortung tragen. Umso wichtiger ist es für mich, nach vorne zu schauen und das Gemeinsame wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

Auf Ihrer Jubiläumsseite wird die Verteidigung von Scharnitz gegen die Schweden als erste urkundliche Erwähnung genannt. Welche Bedeutung haben solche historischen Ereignisse für die Identität der Kompanie heute?

Die Kämpfe bei der Porta Claudia haben für uns als Kompanie nach wie vor eine große Bedeutung. Alle fünf Jahre findet bei der „Schützenschanze“ im Wald eine Gedenkmesse statt. Damit halten wir die Erinnerung an diese Ereignisse und an jene Menschen, die damals für ihre Heimat eingestanden sind, lebendig. Auch auf unserer Jubiläumsscheibe nimmt die Porta Claudia einen besonderen Platz ein. Im Hintergrund ist die Festung zu sehen, davor unsere älteste noch erhaltene Fahne und unsere aktuelle Schützenfahne. Damit wird der Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sichtbar.

380 Jahre Schützenkompanie Zirl: Ein besonderes Jubiläum, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet. | Foto: Schützenkompanie Zirl
  • 380 Jahre Schützenkompanie Zirl: Ein besonderes Jubiläum, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet.
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Für mich persönlich hat der Abfall Südtirols und die damalige Teilung unserer schönen Heimat eine große Bedeutung. Die Grenze, die damals durch unser Land gezogen wurde, wirkt bis heute nach. Dass wir bis heute beispielsweise nicht mit unserer eigenen Ausrüstung, also Waffen und Säbeln, in Südtirol ausrücken können, zeigt, dass Geschichte nicht nur in Büchern steht, sondern teilweise bis in die Gegenwart reicht.

Tradition, Heimat und Glaube werden oft als zentrale Werte der Schützen genannt. Wie lassen sich diese Werte in einer modernen Gesellschaft vermitteln und leben?
Ich glaube, dass Tradition, Heimat und Glaube auch in einer modernen Gesellschaft nach wie vor einen wichtigen Stellenwert haben – entscheidend ist aber, wie wir diese Werte vermitteln. Wir müssen unseren jungen Mitgliedern erklären, warum wir bestimmte Dinge tun und welche Bedeutung dahintersteht. Wenn sie verstehen, woher wir kommen und warum unsere Bräuche entstanden sind, entsteht auch eine persönliche Verbindung dazu.

Heimat bedeutet für mich vor allem Gemeinschaft und Verbundenheit zu unserem Land und unseren Wurzeln. Es geht darum, Verantwortung für das eigene Umfeld zu übernehmen, füreinander da zu sein und sich in der Dorfgemeinschaft einzubringen. Gerade in einer Zeit, in der vieles schnelllebiger und anonymer wird, ist eine starke Gemeinschaft besonders wertvoll und für viele unserer Mitglieder ein willkommener Rückzugsort. Auch der Glaube gehört für uns zur Schützentradition und ist eng mit vielen unserer Ausrückungen und Bräuche verbunden. Wir wollen unseren Glauben und unsere Werte selbstbewusst leben. Die beste Vermittlung von Tradition ist, wenn man selbst mit Begeisterung dabei ist und zeigt, dass diese Werte auch heute noch etwas mit unserem Leben und unserer Gemeinschaft zu tun haben.

Das Motto des Jubiläumsjahres lautet „Mut. Gemeinschaft. Zukunft.“ Warum haben Sie sich gerade für diese drei Begriffe entschieden?
Mut braucht es, um Verantwortung zu übernehmen, neue Wege zu gehen und auch in schwierigen Zeiten zusammenzustehen. Wenn man auf 380 Jahre Kompaniegeschichte zurückblickt, gab es immer wieder Generationen, die den Mut aufgebracht haben, die Werte der Schützen zu leben, dafür zum Teil mit ihrem Leben einzustehen und sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Zur Gemeinschaft: Unsere Kompanie lebt nicht von einzelnen Personen, sondern vom Zusammenhalt. Es sind die gemeinsamen Ausrückungen, die Kameradschaft, die gegenseitige Unterstützung, die gemeinsame Basis und auch viele Freundschaften, die über die Jahre entstehen. Gerade dieser Zusammenhalt verbindet die Generationen miteinander.

Seit 380 Jahren sind die Schützen ein Teil der Zirler Dorfgeschichte und bis heute ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft. | Foto: Schützenkompanie Zirl
  • Seit 380 Jahren sind die Schützen ein Teil der Zirler Dorfgeschichte und bis heute ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft.
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Und schließlich steht Zukunft dafür, dass wir nicht nur zurückblicken wollen. Ein 380-Jahr-Jubiläum ist natürlich ein Anlass, stolz auf unsere Geschichte und unsere Tradition zu sein. Gleichzeitig müssen wir uns fragen, wie wir diese Tradition auch in Zukunft lebendig halten können. Dazu gehört für mich besonders, junge Menschen für das Schützenwesen zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft mitzugestalten. Dies gelingt uns aktuell sehr gut, da wir mit Stolz auf einen Stand von 26 Jungschützen und Jungmarketenderinnen blicken können. Diese drei Begriffe gehören für mich deshalb untrennbar zusammen: Mut, Verantwortung zu übernehmen, Gemeinschaft, die uns dabei trägt, und Zukunft, die wir gemeinsam gestalten wollen.

Viele junge Menschen suchen heute nach Gemeinschaft und Orientierung. Was kann die Schützenkompanie ihnen bieten, das andere Vereine vielleicht nicht bieten können?
Hier möchte ich sehr ehrlich sein. Wir wollen unseren jungen Mitgliedern vor allem den Wert des Ehrenamts und die Werte des Schützenwesens mitgeben. Dazu gehören für mich Kameradschaft, Freude am freiwilligen Einsatz, Zusammenhalt und ein respektvoller Umgang mit den Mitmenschen.

Diese Werte werden in unserer Gesellschaft zunehmend wichtiger, da sie zum Teil verloren gehen. Ob unsere Kinder und Jugendlichen dauerhaft Teil der Kompanie bleiben, können wir nicht voraussehen. Aber selbst wenn sich jemand später für einen anderen Verein oder einen anderen Weg entscheidet, hat die Gesellschaft trotzdem gewonnen, wenn wir ihm oder ihr einen Grundstock für ehrenamtliches Engagement und Gemeinschaft mitgeben konnten. Ich glaube, genau darin liegt eine unserer großen Stärken: Wir wollen nicht nur Mitglieder für unsere Kompanie gewinnen, sondern junge Menschen dabei unterstützen, Verantwortung zu übernehmen und Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Wie hat sich die Rolle der Schützen in den vergangenen Jahrzehnten verändert – und welche Aufgaben sehen Sie für die Zukunft?

Die Rolle der Schützen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Während früher der Schutz der Bevölkerung und der Wehrgedanke im Mittelpunkt standen, liegen unsere Aufgaben heute vor allem in der Pflege von Tradition und Brauchtum, in der Gemeinschaft und in der Unterstützung des gesellschaftlichen Lebens in unserer Gemeinde. Dazu möchte ich gerne ein Zitat des Südtiroler Landeskommandanten Major Christoph Schmid und des Südtiroler Schützenbundes aufgreifen: „Nur wer weiß, wo seine Wurzeln sind, kann die Zukunft gestalten.“ Dieser Satz beschreibt für mich sehr gut, welche Bedeutung unsere Aufgabe heute hat.

In einer sich schnell verändernden Welt ist es wichtig zu wissen, wo man herkommt und wo die eigenen Wurzeln liegen. Das gibt Halt, Orientierung und letztlich auch die Möglichkeit, mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen. Für die Zukunft sehe ich unsere Aufgabe vor allem darin, Gemeinschaft zu schaffen, unsere Wurzeln und Werte zu vermitteln und Verantwortung für unsere Heimat zu übernehmen. Gerade in einer Zeit, in der vieles immer schneller, digitaler und unpersönlicher wird, brauchen Menschen Orte, an denen persönliche Begegnungen und Zusammenhalt gelebt werden.

Mit dem Bataillonsfest des Schützenbataillons Hörtenberg wird das Jubiläum groß gefeiert. Worauf dürfen sich Besucherinnen und Besucher besonders freuen?
Am Samstag, dem 26. September, veranstalten wir im Veranstaltungszentrum B4 einen Familientag. Mit Ponyreiten, Hüpfburg und einem abwechslungsreichen Kinderprogramm ist dabei für die kleinen Besucher einiges geboten. Am Abend findet gemeinsam mit der Schützenkompanie Imst als Ehrenkompanie und dem Musikverein Zirl ab 18:00 Uhr am Dorfplatz der große Österreichische Zapfenstreich statt. Anschließend spielt im B4 die Band „Lätz Fetz“ auf. Damit ist auch am Samstag für Jung und Alt einiges geboten.

Tradition, Gemeinschaft und Heimatverbundenheit begleiten die Schützenkompanie Zirl seit 380 Jahren. | Foto: Schützenkompanie Zirl
  • Tradition, Gemeinschaft und Heimatverbundenheit begleiten die Schützenkompanie Zirl seit 380 Jahren.
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Der Sonntag, 27. September, steht ganz im Zeichen des eigentlichen Bataillonsfestes. Um 8:45 Uhr findet beim Veranstaltungszentrum B4 der landesübliche Empfang mit Landeshauptmann Anton Mattle statt. Anschließend marschiert das gesamte Bataillon gemeinsam mit den Abordnungen, drei Musikkapellen und dem Trommelzug Viertel Tirol Mitte zur Feldmesse und zum Festakt am Weingarten, der großen Wiese oberhalb des Zirler Schwimmbads.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich dabei auch auf die große Vielfalt der teilnehmenden Schützenkompanien freuen. Unterschiedliche Trachten und Fahnen machen den Festzug zu einem besonderen Erlebnis und zeigen, wie vielfältig und lebendig das Tiroler Schützenwesen ist.

Im Anschluss verköstigt die Schützenkompanie Zirl alle Teilnehmer und Gäste im B4. Uns ist wichtig, dass neben dem offiziellen Festakt auch das gemütliche Beisammensein und die Gemeinschaft nicht zu kurz kommen. Schließlich soll unser Jubiläum ein Fest für alle werden.


Was wünschen Sie sich, dass die Bevölkerung nach diesem Jubiläumsfest über die Schützenkompanie Zirl mitnimmt oder neu versteht?

Am Ende wünsche ich mir, dass man nach diesem Fest sagen kann: Unsere Schützenkompanie ist ein lebendiger Teil unserer Heimat und unserer Dorfgemeinschaft. Die aktuelle mediale Berichterstattung über das Schützenwesen ist – bei den Fehlern, die zweifellos auch passiert sind – leider oft sehr einseitig. Die vielen positiven Dinge, die von Schützen und Marketenderinnen das ganze Jahr über ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet werden, finden dabei meist wenig Beachtung.

Hinter dieser Institution stehen Menschen, die ihre Freizeit investieren, Verantwortung übernehmen und sich für unsere Gemeinschaft einsetzen. Ich hoffe, dass unser Jubiläumsfest auch dazu beiträgt, genau das stärker sichtbar zu machen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass wir zeigen können, wie wichtig Gemeinschaft und persönliche Begegnungen gerade in einer zunehmend digitalen Welt sind. Wir begrüßen den digitalen Fortschritt und die Möglichkeiten, die er mit sich bringt. Er sollte aber in einem gesunden Maß stattfinden und nicht dazu führen, dass persönliche Beziehungen verloren gehen.

Ein Jubiläum mit langer Geschichte: Die Schützenkompanie Zirl feiert 380 Jahre Tradition, Gemeinschaft und Verbundenheit mit der Heimat. | Foto: Schützenkompanie Zirl
  • Ein Jubiläum mit langer Geschichte: Die Schützenkompanie Zirl feiert 380 Jahre Tradition, Gemeinschaft und Verbundenheit mit der Heimat.
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Ein Fest wie dieses bringt Menschen zusammen, man kommt miteinander ins Gespräch, verbringt gemeinsam Zeit und erlebt Gemeinschaft nicht über einen Bildschirm, sondern persönlich. Vielleicht nimmt der eine oder andere auch ein Stück mehr Verständnis dafür mit, warum es wichtig ist, Traditionen zu bewahren. Nicht, um in der Vergangenheit stehen zu bleiben, sondern um aus ihr heraus gemeinsam Zukunft zu gestalten. Für mich bedeutet das, Bewährtes zu erhalten, offen für Neues zu sein und dabei nie zu vergessen, wie wichtig Zusammenhalt und persönliche Beziehungen für unsere Gesellschaft sind.

Wenn Sie einen Blick in die Zukunft werfen: Wo sehen Sie die Schützenkompanie Zirl in weiteren 20 oder 30 Jahren?
Ich wünsche mir vor allem, dass die Kompanie weiterhin eine starke und lebendige Gemeinschaft ist, die fest in unserem Dorf verankert ist. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass wir unsere 380-jährige Geschichte nicht nur als etwas Vergangenes betrachten, sondern unsere Werte und unsere Tradition weiterhin mit Leben erfüllen. Es geht vor allem um Menschen und darum, füreinander da zu sein. Wenn es einem unserer Mitglieder finanziell schlecht geht, versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen. Wenn jemand in einer schwierigen Situation Unterstützung braucht, versuchen wir, unsere Mitglieder miteinander zu verbinden und gemeinsam eine Lösung zu finden. Genau diese gegenseitige Unterstützung ist für mich gelebte Gemeinschaft.

Eine Gemeinschaft funktioniert nicht nur dann, wenn es allen gut geht, sondern gerade dann, wenn jemand Hilfe braucht. Dies soll in Zukunft genauso funktionieren wie schon heute. Vielleicht wird sich manches verändern – die Gesellschaft und unsere Aufgaben. Ich hoffe sehr stark, dass eines gleich bleibt: die Verbundenheit zur Heimat, die Kameradschaft und der Wille, gemeinsam Verantwortung für unsere Gemeinschaft zu übernehmen. Dann bin ich überzeugt, dass die Schützenkompanie Zirl eine gute Zukunft vor sich hat und wir den nächsten Generationen mit Stolz sagen können: "Wir haben unsere Wurzeln bewahrt und gleichzeitig den Mut gehabt, die Zukunft zu gestalten."

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