Telfs: "fabula rasa" das Literaturfestival
Ein Viktorianischer Slam, übertroffene "great expectations" und ein poetischer "Twist"
- Poetry-Glam-Slam-Prime-Time in Telfs: Moderator Martin Fritz, Büchereileiterin Nadja Fenneberg, Christopher Hütmannsberger, Anna Schober, Thalia K., Die Bacher, kniend: die besten Drehorglerin von Telfs, Maria Waldhart und Marc "Scrooge" Hess.
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Am Samstag ging mit dem viktorianischen Special-Glam-Slam "fabula rasa", DAS Telfer Literaturfestival in die letzte Runde. Die mit "Sicherheit und guter Laune bewaffneten" Poetry SlammerInnen widmeten ihre Poesie Charles Dickens und dem Festival-Motto: “ It was the best of times, it was the worst of times ”.
TELFS. Die Poetry SlammerInnen Anna Schober, Die Bacher, Thalia K. und Christopher Hütmannsberger sowie Moderator Martin Fritz (der mit dem "Hui" und dem besonderen Glamour-Twist) waren "in der Stadt Innsbruck eingestiegen und in der Stadt Telfs ausgestiegen" ("a tale of two cities"), um in der Bücherei & Spielothek Telfs Charles Dickens entsprechend gekleidet und poetry slammend ein Denkmal zu setzen.
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Mit Christopher wurden liebesgedichtet große Gefühle wach gerufen. Es wurden "Dinge verlernt, nur, um sie gemeinsam wieder neu zu lernen, und "keine Mauer konnte so hoch sein, um nicht darüber klettern zu können". "Kostbar und leicht" zeichnete er mit Worten eine "Lieblingswelt", in der "die Tür kein Durchgang, sondern nur etwas zum Zusperren war", denn was Liebe beschert, will man behalten.
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Behalten wollte man auch die Siegerin Anna Schober, denn nicht nur der Salzburger Dialekt ("mit dem sie es ja schon mal ins nächste Bundesland geschafft hatte") verzauberte, sondern auch ihre grandiosen Zeilen und auch ihr "oversharen", denn hat sich nicht jeder schon mal gefragt: "Was müssen das für Bäume sein" unter denen Elefanten ungebeugt durchgehen können?
And always "be critical", vor allem wenn Frau Wedl den Klassenraum 147 nur mit "Reparaturseidl" ("das eh nur bis elf anhält") betritt und nur mit jenen "Cannes"-interagiert, die es sich leisten können, "denn ohne Geld kein Du" - "Fuck you Wedl"!
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Sometimes....."worst of times", aber auch der "Wedl" könnten wohl die drei Geister der Weihnacht helfen, egal ob sie dann als Muppets, bei "My Little Pony" oder "Donald Duck" auftauchen. Die Bacher verehrt aber nicht nur literarische Filmadaptionen, sondern wünscht sich simpel "quality time". "Wir Beide" ist ihre Devise, "Theater statt Referate, weil Referate kann jeder, und "wir Beide" mit Wein ohne weinen, Rücken an Rücken wohl vorm Fernseher, um die drei Geister der Weihnacht über den Bildschirm flimmern zu sehen.
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"Sie nannten ihn Oliver" und sie Thalia K. Und die war nicht von "allen drei guten Geistern verlassen", aber jene auf den Straßen von London, während Scrooge (wohl Zylinder tragend) im "Parlament saß, (s)ein Buch schloss und die Weisheit gerne von goldenen Löffeln gefressen hätte". Gefressen hätte die "zuagroaste Wanderhure" Thalia K. auch gerne und zwar ihren "Xaver", der ihr bergsteigend das "Bergkamasutra" schmackhaft machen wollte, und ihr bewies: "In Innsbruck ist das Jagen anders".
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Inspiriert von Dickens’ Werken mutierte der viktorianische Special-Glam-Slam zum großen Poesie-Kino. "Poesie ist zeitlos", kann beeindruckend, bewegend und humoristisch geslamt werden. Erneut wurde bewiesen: "Literatur verändert die Welt" und ja, "zwecks der Bildung warets"!
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